Egal ob nun eine naive Hegemann, der ihr Versäumnis offiziell ja schrecklich leid tut oder ein pragmatisch lässiger Frank Schätzing, in dessen Augen das Ganze ja völlig normal sei - die Botschaft ist dieselbe. Plagiaterie ist salonfähig. Zumindest, wenn man sie sich leisten kann. Dass bei derselben Angelegenheit in Grün - namentlich Filesharer, die ihren nächsten Lieblingssong als Mp3 ziehen - haufenweise Existenzen in den Ruin geklagt werden, ist doch unwesentlich.
Aber gut - die können es sich ja auch nicht leisten. Vielleicht sollten sie sich einfach ein Beispiel an der Literaturindustrie nehmen und das tun, was die Gesetzgebung so scheinheilig zu verhindern sucht: das zu Geld machen!
Für Ratschläge zum Beichten drücke die 1. Zum Beichten drücke die 2. Um andere Beichten anzuhören, drücke die 3. Willkommen bei der Beicht-Hotline des Herrn Himself…
Irgendwas über 500 Euro dürfte ich die letzten sechs Monate beim Versandhaus Neckermann gelassen haben. Und darum hat man sich ein ganz besonders hochwertiges Treuedankeschön überlegt. Das sind also die Früchte von automatisiertem CRM bei Neckermann: » Weiterlesen »
Zur Feier des Tages einen bekömmlichen Weißwein. Es ist zwar nur ein bescheidener 2007er Bacchus von Saale-Unstrut, aber es haben sich auch nur bescheidene 35.000 Menschen an der Klage gegen die Vorratsdatenspeicherung beteiligt. Als einer von diesen 35.000 stoße ich an, auf das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts.
Mein Urlaub war übrigens prächtig. Und das Video kommt, sobald es fertig ist - hier schonmal ein kleines Teaser-Pic:
Mobilisierte Grüße von der Autobahn. Dank brandneuem Asus 1001p kann ich mir die lange Fahrt nach Österreich etwas versüßen. Der Berg ruft. Und mit dem Snowbaord im Gepäck und dem Netbook auf dem Schoß sitze ich irgendwo bei Heilbronn und tippe in meinen Texteditor, während der UMTS-Stick sich mit Roaming im e-Plus-Netz versucht. Und spätestens dann merkt man, wie verwöhnt man eigentlich ist. » Weiterlesen »
Chat, chatten, Chatter. Das sind die Deklinate des neudeutschen Ausdrucks für den Plausch via Internet. Aber was verbirgt sich eigentlich genau dahinter. Was sind eigentlich Chatter und wie sehen sie aus, diese weltweit wohl einzige Spezies, die vorurteilsbelasteter daherkommt als vollbärtige Moscheebesucher aus dem arabischen Café von nebenan. Vom freizeitliebenden Internetexperten Syrel bekam ich eben einen Link zugesteckt, der schnelle Antworten auf die Frage nach dem typischen Chatter bietet. Unter Chatroulette kann sich jeder, der will, auf einen Webcam-Blindchat einlassen. Oder einfach nur mit 30 Bildern pro Minute durchzappen wie ich und dabei festhalten - natürlich rein aus evidenten Motiven dringend notwendiger Aufklärung - welche bewegenden Bilder einem geboten werden. So sehen sie also aus, die Chatter:
Wer sich wunderte, dass ich eine ganze Zeit lang wieder mächtig Gas mit Bloggen gegeben habe nur in den letzten Tagen massiv nachzulassen, dem sei nun einer der Gründe hierfür erläutert. Zumindest für die neuerliche Artikelebbe.
Tobe hat mal wieder ein kleines Test-Projekt im WWW aufgesetzt. Die Sache iss zwar noch nicht ganz nach meinen Vorstellungen, sieht aber schon ganz präsentabel aus.
Neulich per Mail über unsere offizielle Firmen-Kontaktadresse:
Hallo,
ich würde gerne meine Adresse verkaufen. Gern auch mit persönlichen Angaben und ggf. Kontoverbindung. Was könnte ich dafür bekommen?
Viele Grüße
Marc S.
Die Rezession schlägt immer weitere Kreise. Nicht so beim Auktionshaus ebay. In einer inoffiziellen Pressemitteilung annoncierte Deutschland-Geschäftsführer Dr. Stephan Zoll heute morgen, dass man aufgrund endlich wieder wachsender Mitgliedszahlen gezwungen sei, die Abteilung für “Kundenservice und Kundenzufriedenheit” postwendend zu schließen. Man könne der ebenso proportional wachsenden Heerschar von Supportanfragen einfach nicht mehr Herr werden.
Zu später Sonntagsstund noch etwas ebay-Promo. Ich verkaufe eine originalverpackte Uhr von Rolex. Modell DeapSea. UPE 6.500 Euro.

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