zurück hat er sich gezogen. mal wieder auf ein neues. nach drinnen und weg. als könne der rückzug irgendwen aufrütteln. draußen den endlosen strom der hoffnungslosigkeit brechen. es fehlt der schritt zum steinsein. eine überwindbare hemmschwelle, bloß das ziel nicht erkennbar. und so der weg das ziel sein könnte, will er sich nicht abzeichnen. was braucht es. es braucht ihn. jeden einzelnen von ihn, und ihr und dir und euch. trost nur ein wenig und doch immer mehr der gedanke, dass er bereit sein würde, käme das ende. käme der neuanfang.
So grottig wie der gleichnamige Film sind auch sonst die gängigen Klischees zum Jahr “2012″, beziehungsweise was danach passieren wird. Oder nicht passieren wird? Denn alle Welt spricht vom Weltuntergang. Von wegen Maya und Hochkultur, ein Kalendar geht zu Ende. Aber wie sagte schon der amerikanische Soziologe Robert Staughton Lynd: Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat:
…die zu dem Eindruck verleiten könnten, dass ich in einem Haus voller Spießer wohne. Ein Auszug (!) aus unserer neuen Hausordnung:
- In den Räumen und Anlagen des Gemeinschaftseigentums kann das Spielen von Kindern nicht gestattet werden.
- Gegenseitige Rücksichtnahme ist vor allem geboten, bei der Benutzung von Rundfunk- und Fernsehgeräten sowie Musikinstrumenten.
- Die der Gemeinschaft zur Verfügung stehenden Kellerbereiche dürfen nicht als Abstellplatz für alte Möbel bzw. Gerümpel oder ähnlichem dienen. Teppiche, Kleider, Putzlappen, usw dürfen nicht auf Treppen, Fluren, Balkonen oder aus dem Fenster ausgeklopft oder ausgeschüttelt werden, weil dies zu Belästigungen anderer Bewohner und Verschmutzungen am gemeinschaftlichem Eigentum - vor allem an Fassaden und Wänden - führt.
- Im Treppenhaus dürfen keine Bilder aufgehängt werden und keine Blumentöpfe aufgehängt und keine Blumentöpfe abgestellt werden.
- Die Reinigung der Balkone ist so vorzunehmen, dass überschüssiges Wasser über die hierfür vorgesehenen Abflüsse entsorgt wird.
- Das Anbringen von Markisen, Sonnenblenden an Balkonen und Terrasssen bedarf der Zustimmung des Verwalters.
- Auf die Einheitlichkeit von Farbe, Form und Gestalt solcher festen Sonnenschutzeinrichtungen ist zu achten.
- Tiier haltung kann nicht ausgeschlossen werden, sie bedarf jedoch im Einzelfall der Zustimmung des Verwalters.
- Die Haltung von von Reptilien, Schlangen, Spinnen, Skorpionen, Kampfhunden etc ist untersagt.
- Es wird darauf hingewiesen, dass das Füttern jeglicher Vogelarten und Wild- sowie Fremdtiere in der Anlage verboten ist.
An meiner Wand hängt ein japanisches Holzwerk
Maske eines bösen Dämons, bemalt mit Goldlack
Mitfühlend sehe ich
Die geschwollenen Stirnadern, andeutend
Wie anstrengend es ist, böse zu sein.
~ Bertolt Brecht
Vater: Ich werde dich mit einem Mädchen meiner Wahl verheiraten!
Sohn: Nein!
Vater: Es ist die Tochter von Bill Gates!
Sohn: Dann… Okay!
Vater geht zu Bill Gates
Vater: Ich will meinen Sohn mit deiner Tochter verheiraten!
Bill Gates: Nein!
Vater: Er ist der Geschäftsführer der World Bank!
Bill Gates: Dann… Okay!
Vater geht zur World Bank
Vater: Ich will, dass Sie meinen Sohn als Geschäftsführer einstellen!
World Bank: Nein!
Vater: Er ist der zukünftige Schwiegersohn von Bill Gates!
World Bank: Dann… Okay!
…via email
Yeeah, Dynamite, Johnny
machen den Scheiß seit 18 Jahren
Damals wusst ich noch nichts vom Ego
Aber heute denk ich mir oft
Lieber Gott
Gib mir die Energie
Bitte gib mir die Energie
Bitte gib mir die Strophen
Und bitte gib mir die Melodie
Bitte gib mir die Kraft
Das hier durchzustehen
Ohne durchzudrehen
Ich glaub an dich
Doch will nich zur Kirche gehen
Es ist fürchterlich
Möglicherweise ist die Antithese nicht die Lösung. Vielleicht kann es funktionieren - vielleicht, wenn man darüber redet, wie er Dinge sein sollten mehr als darüber wie sie sind. Eine Frage bleibt aber: Können sie werden, wie sie sein sollten? In “Führen, Gestalten, Bewegen” fand ich ein Zitat, das hiermit rausgeht an meinen Chef, und seinen Chef und alle Manager dieser Zeit, die unternehmerische Verantwortung tragen, aber irgendwie nicht begriffen haben, worum es eigentlich geht:

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