Der Einzelhandel schimpft zwar (noch) nicht, doch kommt nicht umhin anzumerken, dass das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr eher bescheiden ausfiel. Um nicht zu sagen unter Vorjahresniveau. Verdammt, dabei haben wir doch Aufschwung im Land. Wollen einem zumindest alle einreden, vor allem Politiker. So auch Bundeswirtschaftsminister Glos. Und der spart nicht an Kritik gegenüber uns lieben Bürgern. Von Undankbarkeit ist die Rede. Auf die Idee, dass uns der sogenannte Aufschwung einfach noch nicht in Euros spürbar erreicht hat, kommt der Gute wohl erst gar nicht. Heißt konkret: Wir fühlen uns nicht wohlhabender - also bleiben wir preisbewusst. Dass dem so ist, zeigen die Rekordmeldungen von Internethändlern wie Amazon und Weltbild. Aber auch einfühlsamere Wirtschaftswissenschaftler in weniger prominenter Position wissen, was den Konsum bremst:
Kaufkraftverlust durch übernatürliche Inflation. Gustav Horn, Wirtschaftswissenschaftler und Direktor des Institutes für Makroökonomie an der Hans Böckler Stiftung erklärt, was genau darunter zu verstehen ist und kommt zu bescheidenen aber immerhin alarmierenden Fazit: 3,5 Prozent Lohnzuwachs in 2008 sind möglich ohne Minderung der globalen Wettbewerbsfähigkeit > Klick!
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