Gibt kein Schnee Aufschwung für alle
Dez 24

firmen schikanieren bloggerAbmahnwellen, fragwürdige Gerichtsurteile, Internet als ABM für zivilrechtlich orientierte Juristen, Bloggen als Gefahrensport, Recht durch Geld, ein Ende des Blogbooms? Als blogaffiner Rechtsanwalt gab Udo Vetter am 22.12 bei Trackback.Spreeblick seinen persönlichen Jahresrückblick 2007. Fazit: Bloggen ist eine bedeutende, einflussreiche soziokulturelle Entwicklung unserer Gesellschaft, die durch mangelnden Schutz der Teilnehmer auch in ihrer Existenz bedroht ist. Helfen könnte die Durchsetzung des Gesetzentwurfes über die Pauschalgebühr von 50 Euro für die erste Abmahnung oder von Seiten sich angegriffen fühlender Unternehmen die Einsicht, dass Blogger auch nur Menschen sind, mit denen man über rechtlich fragwürdige Inhalte reden kann ohne gleich den Anwalt loszuhetzen…

Ich habe mir erlaubt, den Podcast für euch zurechtzuschnibbeln. Vetters rund sieben Minuten langen Teil der Sendung könnt ihr damit ganz bequem hier hören:

Wen der Rest der Jahresrückblick-Sendung interessiert, besucht am besten die Seite von Trackback.Spreeblick.

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3 Kommentare zu “Waffe der Eliten: Bloggen in der Zukunft?”

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  1. herbert meinte:

    Wenn man einige Regeln beachtet, erscheint mir bloggen nicht riskanter als sich in Foren zu bewegen. Viele Abmahnungen haben sich Blogger selbst zuzuschreiben, z.B. wenn ich ein Brötchenbild von einer Website nehme.

  2. tobe meinte:

    wenn kopierte brötchen für dich das paradebeispiel 2007 zum thema abmahnungen sind, dann bist du wohl eher weniger in der blogosphäre unterwegs (gewesen)

    und wer die urteile zur forenhaftung kennt, weiß nicht nur, warum es einfacher ist, in foren stunk zu machen (auf kosten des betreibers), sondern auch warum bloggen (für den blogger) da wesentlich riskanter ist… hast du dir überhaupt die mühe gemacht, den podcast anzuhören?

  3. Fudge meinte:

    Das klingt sehr interessant, sobald meine Internetverbindung etwas besser ist höre ich mir das mal an!

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