Aug 25

antistasi kampagneRunde zwei Monate ist es nun her, da der Bundestag ein Gesetz durchwinkte, das Stasi-Schäuble wohl beim Verbreiten seines Bundestrojaners indirekt assistieren sollte: Das Verbot von Computersicherheitswerkzeugen. Strafbar macht sich nach dem neuem §202 des StGB somit jeder, der eine Software, die für die tägliche Arbeit von Netzwerkadministratoren und Sicherheitsexperten dringend notwendig ist, herstellt, programmiert, überlässt, verbreitet oder verschafft. Nun könnte man meinen, dass all jene, die branchenbedingt darauf angewiesen sind, genau jenes zu tun, dies nun entweder weiter, aber im Stillen tun, oder es in Anbetracht des neuen Risikos gänzlich unterlassen.
Umso überraschender die forsche Offensive der PC-Zeitschrift CHIP, die in ihrer aktuellen September Ausgabe, entsprechende Sicherheitstools nicht nur weiter anbietet, sondern dies auch noch aggressiv als antipolitische Software im Kampf gegen den Bundestrojaner bewirbt:

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4 Kommentare zu “CHIP jetzt verfassungswidrig?”

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  1. :syreltology:de: - new world order meinte:

    In jedem Ende liegt ein neuer Anfang!…

    Viele von euch haben es bereits befürchtet, einige haben es lang ersehnt aber im Grunde haben es alle schon kommen sehen!
    Ungefähr ein Jahr lang hat mein Wordpress-Blog, im selbstgebastelten Kleid und als Unterseite meiner Homepage sein Dasein gefris…

  2. Bruda meinte:

    coole sache! aber hauptsache die regierung regt sich nun über die spionageattacken aus china auf…

  3. joe meinte:

    ja ja, unser mielke auf rädern wird sich noch ganz anders entpuppen. warum ist er nicht nach seinem attentat in therapie gegangen, dann wäre vieleicht ein fähiger politiker aus ihm geworden

  4. Nadja meinte:

    Ich habe erst vor kurzem wieder darüber gelesen. Die Zensur greift wirklich extrem weit und ich frage mich, wann es eigentlich tatsächlich verfassungswidrig wird? Selbst bei einem Computermagazin bleibt man nicht verschont-das ist für mich wirklich kaum zu glauben (aber traurigerweise wahr).

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