
Politiker wie unser Stasi-Schäuble haben es schon schwer. Wenn es ums Wählen geht, macht keiner mit und wenn man die Totalüberwachung durchsetzten will, sind sie alle dagegen. Woran das nur liegen mag?! Möglicherweise haben die Bundesbürger einfach das Gefühl, zuviel geben zu müssen ohne dafür etwas im Gegenzug zurückzuerhalten. Vielleicht sollte sich Schäuble mit seinen Datensammlerplänen einfach mal ein Beispiel an der Nr. 1 der deutschen Marktforschungsunternehmen nehmen.
Die GfK zahlt nämlich jetzt neuerdings dafür, dass die gläsernen Bürger nicht nur freiwillig und ständig sagen, wo sie sich gerade aufhalten, sondern darüberhinaus auch noch, was sie gerade machen konsumieren. Unter impulse-mobile.de möchte der treffend und ehrlich bezeichnete GfK-Bereich “Consumer Scan” - zu deutsch: Konsumenten Durchleuchtung - sogenannte Handy-Scouts für seinen Dienst anwerben.
Funktionieren soll das so: der zu überwachende Konsument bewegt sich umher und konsumiert. Jedes Mal, wenn er ein Produkt erwirbt, soll er den Barcode per SMS an die GfK übermitteln. Im Gegenzug erhält er als Bezahlung Punkte bzw tolle Prämien.
So plump, dass es schon wieder genial ist. Wer braucht noch Data-Mining von Kartendaten wie Payback, Miles’n'More & Co ?!
Aber vielleicht steckt Schäuble ja schon längst mit der GfK unter einer Decke und grabscht die gesendeten Infos irgendwo am anderen Ende ab. Sichersein, dass dies dem nicht so ist, kann man jedenfalls nicht, denn die gesetzlich vorgeschriebene Datenschutzerklärung sucht man bei der Anmeldung zum Handy-Scout auf der per Newsletter beworbenen Seite vergebens…
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01.08.2007 / 09:57h /
Die Datenschutzerklärung ist übrigens von der Hauptseite http://www.impulse-mobile.de/main/index.php verlinkt, von wo man wiederum Schwierigkeiten hat, zu Registrierungsseite zu gelangen. Woher hast Du den Link?
02.08.2007 / 11:20h /
also ich habe mal nachgeschaut. die werbung mit dem link war in einem newsletter von spartipps.com am 11.07.2007