Klimaforscher haben es schon nicht leicht. Am wenigsten die, die aus dem Portmonaie der grünen Lobby bezahlt werden. Schon lange geht es im Kampf gegen den Klimawandel nicht mehr um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, die auf seriöser Forschung beruhen. Zu lange gibt es die Diskussion schließlich schon. Wer überzeugen will, muss radikal sein. Doch wen gilt es eigentlich zu überzeugen?
Die Horror-Szenarien in den Medien werden vom Inhalt her beständig vielfältiger und von den psychischen Komplexen, die man auszulösen versucht, immer subtiler. Zu sagen, erst wird alles viel viel wärmer und wahrscheinlich irgendwann mächtig kälter, reicht da schon lange nicht mehr aus. Heute gilt es den Menschen zu berühren, wo es ihm wirklich was ausmacht.
Und das heißt z.B. vor Augen zu führen, dass Klimawandel mächtig ungerecht ist. Sozial gesehen. Schließlich würden wir den hier ja mit unseren gut beheizten Wohnräumen und kühl klimatisierten Büros, mit unseren Schneeketten am Auto und dem kommunal finanzierten Streu- und Räumungsdienst locker überstehen. Nicht aber die armen Menschen, denen es ohnehin schon viel schlimmer geht als uns. Also, wenn wir schon nicht an die dritte Welt spenden, sollten wir wenigstens was Gutes tun, indem wir auf der Autobahn alle nicht schneller als 120 fahren. Hm, unsinnig?
Verdammt, wahrscheinlich einfach zu sozial! Wir wissen ja: Der Homo-Sapiens-Sapiens-Ziviliticus hat es nicht so mit der Sozialmoral. Gut, dann also zurück zum Ego: Schnee. Der schmilzt doch wunderbar wenn’s warm wird. Also ab sofort kein Schnee mehr für die Skifahrer. Vorbei mit dem Winterspaß, der Klimawandel sei schuld. Wenn du nicht’s änderst!
Ein phantastischer Gedanke. Plötzlich kann jeder von uns wieder etwas ändern. Wir alle für uns können etwas bewegen. Kein Wunder, dass beim Thema Klimawandel auch alle solche Institutionen auf den Zug aufspringen, die schon immer auf die Aktion des Einzelnen angewiesen waren, aber den Einzelnen eben bisher nie so richtig für sich gewinnen konnten:
[Klick zum Vergrößern] Fleischessen schädigt das Klima - die Tierschutzlobby schlägt zu. Gesichtet in der Hildener Innenstadt.
Ist wohl nur eine Frage der Zeit bis die radikale Islamlobby Plakate aufhängt. “Atmen schädigt das Klima! Menschen, sprengt euch in die Luft!“
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19.12.2007 / 12:26h /
Konsequent zu Ende gedacht müssten die Tierschützer also fordern: “Tötet alle Tiere, denn sie schädigen das Klima”
19.12.2007 / 12:42h /
joa oder alle menschen, damit die tiere endlich ihre ruhe haben