Jun 17

sehenswürdigkeiten berlinIch war noch niemals in New York Berlin… dadadadididum. Jetzt aber wohl doch. Denn für meine heutige Gerichtsverhandlung dorthin zitiert, nutzte ich den Tag davor für eine stressminimierte Anreise und ein klein wenig Stadterkundung. Und ich muss sagen: Ich war beeindruckt. Schon der Bus-Transfer von Tegel-Airport zum Hauptbahnhof vermittelte einen groben Eindruck davon, wieviele unterschiedliche Kullissen diese Stadt vereint. Erschreckend, wie groß die etlichen Plattenbauten, die schon beim Blick aus dem Flugzeug ins Auge springen, tatsächlich sind. Erstaunlich wie sympathisch dennoch jene Viertel wirkten, in denen sich einige dieser Wohngiganten befinden. Bei so viel Grün und so viel Platz könnte man an der ein oder anderen Ecke doch glatt vergessen, dass man sich gerade in der bevölkerungsreichsten Stadt Deutschlands bewegte.

heruntergekommene Schule

Insgesamt ein Ort mit viel Armut, aber auch viel Potenzial. Auf dem Weg von S-Bahn zum Hotel, Schnorrer am Straßenrand. Unansehnlich aber nicht aufdringlich. Brauchen Sie Ihre Fahrkarte noch?
Und Obdachlose, die in der Mittagssonne im Gras am Seitenstreifen dösten. Souvenirverkäufer, Verkehr, Baulärm. Und mittendrin: Mein Hotel. Hätte ich doch vor der Buchung mal Google-Earth bemüht… Die Tasche im Hotelzimmer abgeladen, wanderte ich ne knappe Stunde in die Innenstadt, die Stimmung auf dem Weg dorthin in mich aufsaugend. Überall kleine Parks, viel Lebendigkeit auf viel Raum verteilt. Und: Fahrradfahrer. Auf den breiten Bürgersteigen, auf dem Fahrradweg wenn vorhanden, oder auf der Straße wo sich die Autofahrer wie selbstverständlich anpassten.
Alles in allem so faszinierend, dass ich am Ende gar nicht so sicher war, ob es diese Stadt mit etwas mehr Zeit und ner süßen Stadtführerin an der Hand nicht aus meiner Schublade persé unattraktiver Großstädte herausschaffen könnte.
Aber gut, diesmal war Tobe nicht zum Vergnügen hier und nach einem monopolbedingt ungünstigen Kakao in dem weit und breit einzigen Bistro-Café am Alexanderplatz zog ich weiter um die nicht unweit gelegene Littenstraße ausfindig zu machen, an der am Folgetag die möglicherweise folgenschwere Entscheidung im Fall tobe vs. telebid gefällt werden würde.
Und als ich dann endlich vor dem Eingang des imposanten Landgerichts stand, drängte sich mir sogar ein kleines Lächeln ins Gesicht – zu passend, was da in Stein gemeißelt neben dem prunkvollen Eingang an den Namensvater der Straße gewidmet zu lesen war:

litten widmung

Wie dabei heute mein ganz eigener unerschrockener Kampf gegen SoFina ausging und ob die Menschlichkeit nun über die Unterdrücker siegte – das erfahrt ihr morgen!
Dann gibt es nämlich das Urteil im Klagefall zusammen mit ein paar Details aus der sogenannten Gerichtsverhandlung, die heute in Raum 2709 des LG Berlin stattgefunden hat…

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5 Kommentare zu “Back from Berlin”

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  1. Ingo meinte:

    http://www.tecchannel.de/siche.....index.html

    Der Link passend zum Thema. Bald auch in Deutschland ?

  2. SyrelSnyr meinte:

    Watt is nu. Teil 2? Ich warte……….! :)

  3. Markus meinte:

    Toller Bericht. War erst ein mal in Berlin. Fahrkatte bitte kann ich mich noch genau dran erinnern :D Aber ist echt schön die Stadt.

    Warte gespannt auf Teil 2

  4. tobe meinte:

    sorry, muss euch nochwas vertrösten. bin heut erst spät von der arbeit zurück. hab zwar schon was getippert, gefällt mir aber so noch nich.

  5. Markus meinte:

    Och menno ;)

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