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Mrz 31

aston marten vantage v8Habe ich eigentlich schonmal von meinem großen Traum erzählt? Ich meine natürlich von diesem wunderbaren Aston Martin einmal abgesehen? Ich rede vom Geld verdienen als Blogger. Genauer gesagt, mit meiner Blogger Expertise. Das spiegelt sich auch in den etlichen Initiativ-Bewerbungen wider, die ich zu Zeiten meiner nun zurückliegenden Arbeitslosigkeit an bloglose Unternehmen schrieb. Erfolglos, denn so sehr ich mich auch anstrengte, es gelang mir nicht, auch nur ein Einziges davon zu überzeugen, dass seine Organisation dem Untergang geweiht sein würde, wenn man nicht das Bloggen begänne. Und solange die Welt Deutschland nicht begreift, wie sehr Weblogs die Onlinekommunikation verändern werden, müssen die Blog-Experten der Stunde wohl noch eine Weile Vorlieb nehmen mit den mehr gewöhnlichen Jobs der IT-Branche. Oder als Schläfer mit Nebenjobs in der Blogosphäre. Wo es letztere zu finden gibt? Ganz neu jetzt auf Bloggerjobs.de…

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9 Kommentare zu “Jobs für Blogger”

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  1. Fudge meinte:

    Boah, wenn ich sehe, was man da teilweise für einen Hungerlohn zahlt… 150 € Euro im Monat für 3-6 Post pro Woche. Lächerlich!
    Ich blogge ja selbst beruflich, aber ich käme nie auf die Idee mich soooooo unter Wert zu verkaufen. Selbst wenn es nur ein Nebenjob wäre. Da bekommst du in der Kneipe ja mehr.
    Wird endlich Zeit dass sich in dieser Richtung in Deutschland mal was tut. Immerhin hat sich im letzten halben Jahr ja schon einiges bewegt.
    Zum Glück kann ich engl. einigermaßen gut, dass ich in den USA Jobs annehmen konnte.

  2. Stev meinte:

    Es kommt auf das Unternehmen drauf an, aber einen Blog braucht nicht gleich jedes Unternehmen. Aber ein News-Bereich gehört eigentlich zu einer gut gepflegten Seite. Oft werden die News aber nciht richtig gepflegt oder nur unwichtige oder alte Sachen darin erwähnt … die wollen sich keine Arbeit machen, weil sie denken, das liest eh niemand. Aber wenn da nichts gescheites steht, liest es auch niemand - ein Teufelskreis. Und wenn man keine Neuen Inhalte auf der Website schreibt, kommen erst recht nciht mehr Leute (potentielle Kunden / Interessierte) auf die Seite. Ein News-Bereich auf CMS-/Blog-Basis hat den Vorteil, dass man sich nicht um alle Details kümmern muss, aber trotzdem etwas einigermaßen professionelles hinbekommen kann. Seiten ohne News-Bereiche besuche ich einmal und dann wahrscheinlich nur, wenn ich von der Seite wirklich was brauche. Selbst ein kleiner News-Bereich wie auf cxtreme.de (Conrad Electronic) finde ich besser wie gar nichts. Ich schau manchmal einfach auf der Seite vorbei und kuck, ob da wieder was besonderes steht. Aber ständig die Angebote nach Neuheiten/Besonderheiten durchzuschauen habe ich keine Lust dazu … dann würde ich ziemlich sicher seltener auf die Seite gehen.
    Extra jemanden einstellen, der einen Blog / News-Bereich pflegt, halte ich aber nur für Unternehmen sinnvoll, die hauptsächlich im Internet agieren (z.B. Online-Shops) - und die haben ja normalerweise ihre Webmaster.
    Neue Internet”firmen” wie guut.de / guut-insider.de nutzen das Blogpotential schon ziemlich gut.
    Was mich bei vielen Seiten (v.a. Onlineshops) stört, dass die sich immer isolieren, also keine Links zu anderen Informationsseiten anbieten, obwohl die Informationen der Shops zu den Artikeln meist nicht vollständig sind oder eben nur sehr einseitig (nur positives). Da wäre ein Blog z.B. ideal, um auf neue oder besondere Produkte (mit Referenzen) hinzuweisen bzw. diese vorzustellen (also etwas ausführlicher und differenzierter das Produkt beschreiben im Gegensatz zur Artikelbeschreibung/-information). Auf immer mehr Seiten gibt es jetzt immerhin Kommentarfunktionen, aber da wird natürlich auch jede größere Kritik rausgefiltert.

  3. tobe meinte:

    “…aber einen Blog braucht nicht gleich jedes Unternehmen. Aber ein News-Bereich gehört eigentlich zu einer gut gepflegten Seite. ”

    ja was denn nu?! ;-)

  4. Stev meinte:

    Mit “Blog” verbinde ich mehr als mit einem Newsbereich. Ein News-Bereich kann z.B. ganz einfach sowas sein:

    01.04.2008: Heute ist 1. April. Deshalb gibt es in unserem Haus heute für alle Mitarbeiter, Kunden und Besucher einen kostenlosen Aprilscherz geschenkt.
    29.03.2008: Auf Grund steigender Nachfrage an unseren Produkten werden in den nächsten Monaten neue Stellen zu besetzen sein.
    27.03.2008: Es stehen erste Forschungsergebnisse für das Projekt Beam-me-up-to-sun für unsere interessierten Kunden zur Verfügung.
    25.03.2008: Die Auslieferung der neuen Version 2 von Beam-me-up-to-moon beginnt heute. Wir erwarten in den kommenden Wochen eine steigende Nachfrage.
    24.03.2008: Herzlich Willkommen zu unserem neuen Newsbereich, der von unserem Webmaster Stevie immer auf dem aktuellen Stand gehalten wird ;-)

  5. Fudge meinte:

    “…Extra jemanden einstellen, der einen Blog / News-Bereich pflegt, halte ich aber nur für Unternehmen sinnvoll, die hauptsächlich im Internet agieren (z.B. Online-Shops) - und die haben ja normalerweise ihre Webmaster….”

    Und Webmaster sein reicht aus, um auch eine gute Schreibe zu haben? Mist, hätte ich das mal früher gewusst ;-)

  6. Dirk meinte:

    Wir hatten darüber ja schon gesprochen; ich bin auch von selber auf die Idee gekommen, mit Bloggen Geld zu verdienen. Und gerade Du, Tobe, hast mir den Traum sauber (und realistisch) zerlegt.
    Es bleibt dabei, ein interessanter Job, doch im Moment wird dafür nichts gezahlt.

  7. tobe meinte:

    @stev: klassische news = pr talk… wer will das noch lesen? blogs werden klassische news-bereiche von homepages ablösen. inhaltlich (persönlicher) sowie strukturell (sozialer). und diejenigen die nichtmal news bereitstellen, sollten schleunigst drüber nachdenken.

    @dirk: du meinst telebid?

  8. Markus meinte:

    Sehr interessante Diskussion hier. Ich vertrete da ja eine ähnliche Meinung wie Fudge. Bei solchen “Blogging-Job-Portalen” verkauft man sich meistens unter Wert. Hauptberuflich bloggen kann man auf gar keinen Fall für 200 Euro im Monat. Täglich wäre da schon fast realistischer.
    Aber ich denke um auf diesem Level anzukommen muss man neben dem Bloggen auch noch andere Business Ideen verfolgen oder neben dem Geschriebenen auch noch Produkte / Dienstleistungen verkaufen.

  9. Oliver Springer meinte:

    Ob tatsächlich jedes Unternehmen einen Blog benötigt…ganz so weit müssen wir uns gar nicht aus dem Fenster lehnen. Mindestens die Hälfte aller Unternehmen, das würde ich sofort unterschreiben.

    Für Kundenbindung, Marktforschung und PR kann ein Blog wertvolle Dienste leisten. Bedenkt man, wie wenig auch ein solide bezahlter Blogger kostet, müssten die Unternehmen eigentlich “alle” wie wild Blogs starten.

    Es wird wohl vor allem noch daran haken, dass viele Entscheider nicht im Web 2.0-Zeitalter angekommen sind und die Chancen einfach noch nicht sehen. Das wird schon noch.

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