Jun 19

telebid klageSo! Lange habe ich überlegt, wie ich es schreibe – und am Ende mache ich’s kurz. So kurz wie der Prozess, der Telebid-Betreiber SoFina am vergangenen Dienstag im Landgericht Berlin gemacht wurde. Keine zwei Minuten saßen mein Anwalt und ich auf der Anklagebank, da stand fest: Eine Verhandlung würde dies nicht werden. Nach kurzer Einleitung proklamierte der Vorsitzende der drei Richter in rund vier Sätzen, dass meine 2005 für einen Blogeintrag gewählte Überschrift “Auktionen bei Telebid: Mitbieten und arm werden” eine klare, nicht wörtlich zu nehmende Meinungsäußerung darstellt, die zusammen mit einem Bild nach außen gekehrter Hosentaschen in keinster Weise gewerblich motiviert ist.

Pech für den Telebid-Anwalt, der in jenem Moment, etwas mit der Situation überfordert kein besonders gutes Bild abgab. Man sehe das ja alles ganz anders, der böse Blogger und bei Buske auf dem Schoß ist der Himmel ja eh viel blauer. Perfekt gekrönt wurde der Wortwechsel eigentlich nur dadurch dass der Telebid-Anwalt doch tatsächlich eine Diskussion über die Lupenreinheit des Telebid-Geschäftskonzepts provozieren wollte. Ernten tat er ein müdes Lächeln und die alarmierende Frage, ob das ganze Geschäftsmodell überhaupt schonmal wettbewerbsrechtlich geprüft worden sein. Die darauffolgenden aber nicht zu Ende geführten Formulierungen erweckten doch stark den Eindruck, dass man auf Seite des Gerichts nicht ausschloss, dass Telebid nach eingehender Prüfung durch entsprechende rechtliche Instanzen möglicherweise verboten werden müsste.
Was für ein fabulös genugtuender Ausgang der ganzen Geschichte! Getrübt nur dadurch, dass ich nun immer noch nicht das Vergnügen hatte, Sofina-Chef Gunnar Piening persönlich kennen zu lernen. Von dem Gerichtstermin hatte dieser sich nämlich wider Erwarten ferngehalten.
Vielleicht war er ja am Ende noch einsichtig geworden und wollte sich die Peinlichkeit einer Niederlage ersparen.
Aber wahrscheinlich gab es einfach nur anderorts schon einen Gerichtstermin, wo es darum ging einem insolventen Telebid-Nutzer das letzte Hemd zu verpfänden.
Was? Nein, natürlich wird bei Telebid niemand arm!

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51 Kommentare zu “Kurzer Prozess mit Telebid”

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  1. Martin Raißle meinte:

    Herzlichen Glückwunsch :) Die deutsche Justiz ist also doch noch zu was zu gebrauchen

  2. Wolfgang Drechsel meinte:

    Endlich mal wieder ein gerechtes Urteil :-) . Tobe, in zwei Wochen wieder bei mir…

  3. Thomas meinte:

    Hi Tobi! Gratulation. Nachdem ich die ganze Sache ja direkt vom Anfang an direkt aus erster Hand mitbekommen habe, freue ich mich für Dich für den glücklichen Ausgang der Geschichte. Zwei Daumen rauf für Deinen Durchhaltewillen. Gruss von einem alten Ex-Schwarzi! :)

  4. ulli Paul meinte:

    Hi Tobi, es gibt sie noch die Maenner mit Rueckrat. Danke fuer Deinen Einsatz und herzlichen Glueckwunsch zu Deinem Erfolg!!
    Telebid ist extrem unsauber! Waere schoen, wenn noch mehr passieren wuerde.
    LG, Ulli

  5. Bububuske meinte:

    Ok, wie erreicht man eine wettbewerbsrechtliche Prüfung des Geschäftsmodelles? Dann würden sie vielleicht ja doch arm? :)

  6. freie-meinung.org meinte:

    Glückwunsch!

    Ich hatte schon überlegt zum Prozess zu kommen aus reiner Neugier, aber war aus persönlichen Gründen leider verhindert – das hätte mir gefallen :-)

    Und gut, daß auch vor der Justiz mal die Meinungsfreiheit gegen die Profitgier siegen durfte.

    Für freies bloggen über alles was man eben für nenneswert hält!

  7. Inge Simon meinte:

    Ein Erfolg für uns alle! Super! Und Tobi besten Dank!
    Schade, dass mein Einsatz-Geld trotzdem verloren ist!

  8. Tilman meinte:

    Mein Glückwunsch!

    Mal sehen was in der schriftlichen Begründung steht. Danach hat telebid 30 Tage Zeit um zu überlegen ob sie in Berufung gehen.

  9. hespertal meinte:

    endlich mal ein zufriedenstellendes Urteil über diese Gaunerfirma. Ist das Urteil denn auch schon rechtskräftig? Ich hatte damals auch mal versucht, etwas zu ersteigern. Hatte mich dann nach Kenntnis, wie die ganze Angelegenheit abläuft, bei Telebid beschwert. Da kamen dann auch gleich Drohungen der Art, dass man mich vor Gericht zerren will. Jewtzt fehlt eigentlich nur ein Urteil darüber, dass Telebid eine Betrügerfirma ist.

  10. Netzgärtner Kurt meinte:

    Hallo Tobi, ich freue mich mit dir!

    Mich würde nun noch interessieren, ob das Gericht angedeutet hat, daß das Geschäftsmodell von Telebid unter “genehmigungspflichtiges Glücksspiel” fallen könnte?

    Sag Bescheid, wenn das Urteil rechtskräftig geworden ist. :-)

  11. SyrelSnyr meinte:

    Na, herzlichen Glückwunsch! Klingt nach einem amüsanten Tag :)

  12. Austin Powers meinte:

    Super,

    aber ich habe den Satz vermisst, es war wie das erste mal schön aber viel zu schnell vorbei!

    :-)

  13. Tobias meinte:

    Hey,
    ich hab deinen Fall schon länger verfolgt, genau so wie einige Angebote auf Telebid. Ich bin wirklich froh darüber, dass das Verfahren so positiv ausgefallen ist. Ich hoffe auch ganz stark, dass Telebid endlich einen Riegel vorgeschoben bekommt. Ob das Ganze nämlich so lupenrein ist wie man es präsentiert. Ganz traurig wenn ich überlegen, dass manche Leute teilweise die doppelte Summe investiert haben um zB 300eur Cash zu “erbieten”. Diese Leute tun mir leid, es sind zum Teil vermutlich einfach zu gutgläubige Leute.

  14. Rolf Schäliek meinte:

    Dass sich telebid nicht irrt mit seiner Hoffnung, bei Buske zu obsiegen. Dort richten inzwischen zwei nette Damen [Frau Dr. Goetze und Frau Richterin Ritz[, was das auch immer bedeuten soll. Bei zwei Hamburger Landgerichten räumt auch ein Richter Dr. Steinmetz mit dem Abmahnwahn und dem Klägerismus sowie den unsinnig hohen Streiotwerten auf. Führende Zensurkazleienen Dr. Christian Scherz und Johannes Eisenberg [taz, BND] weichen inzwischne auf Köln und Leipzig aus. Auch zwei schöne deutsche Städte neben Berlin und Hamburg.

  15. tobe meinte:

    @martin: danke, wie sagt man so schön: ausnahmen bestätigen die regel?
    @wolle: iss gebongt
    @thomas: danke danke… schön dass ein paar alte kollegen auch noch mitlesen
    @ulli: achso, so einfach lässt sich eindruck schinden ;-)
    @babubuske: z.b. in konkurrenz stehende firma gründen und auf unlauteren wettbewerb klagen :-p
    @freie meinung: jaja… das sagen sie alle
    @inge: aus fehlern wird man klug ;-)
    @tilman: vielleicht lern auch sofina aus ihren fehlern
    @hespertal: wo kein kläger, da kein richter
    @netzgärtner: wie gesagt, andeutungen gab es…
    @syrel: danke
    @austin: verdammt, ich wusste, ich hab was vergessen
    @tobias: gutgläubig? ach was, bei telebid heißt das bestimmt unstrategisch
    @rolf: na das sieht doch fast wie ein wenig licht im tunnel aus

  16. Telebid verliert Prozess gegen Blogger: Sofina GmbH gegen Tobias | www.tutsi.de meinte:

    [...] Hierzu bitte auch den Artikel des direkt betroffenen Webmasters lesen: Kurzer Prozess mit Telebid [...]

  17. Nasreddin meinte:

    Herzlichen Glückwunsch!!!
    So ein Urteil sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.
    Ebenso wie eine Strafe, ein deutliches STOP-Zeichen für den
    wahren Schuldigen, nicht nur ein Freispruch für den “Beklagten”.

    Auch wenn der Chef nicht persönlich da war,
    es ist immer gut, zu wissen, mit wem man es zu tun hat: :)
    http://www.xing.com/profile/Christian_Tausend
    http://www.b-to-v.com/contentp.....ar_piening

  18. Nils meinte:

    Dieses Gerichtsurteil hat ja nun mit Telebid direkt wenig bis gar nichts zu tun, sondern was viel wichtiger ist, es hat das wichtigste Grundrecht einer Demokratie, die Meinungsfreiheit, bekräftigt. In diesem Sinne war der Ausgang für mich auch keine Überraschung. Trotzdem möchte ich dann mal einen Beitrag von Rolf Schäliek zitieren, der unter mein-parteibuch.com verfasst wurde:

    “Wenn manche Leute meinen, es muss immer für jeden fall des Lebens einen Richter geben, dann begeben sich manche voll und ganz in die Hände und Denke von nur einigen.
    Wenn manche Leute meinen, nur die Richter haben die deutsche Sprache gepachtet, was z.B. den Begriff Betrug betrifft, dann tragen diese manche zur Verarnmung der deutschen Sprache bei.”

    Soweit ich das aus Tobes Berichten erlesen konnte, war ja gerade die aktuelle Geschäftsführung von Telebid darum bemüht, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, die von Tobe abgelehnt worden ist und nicht umgekehrt…
    Ich lese Tobes Blogs wirklich ausgesprochen gern (nicht nur über Telebid) dennoch biete ich ab und zu mal (und nicht immer erfolglos) bei Telebid mit und möchte daher herausstellen, dass nicht die Richter Tobes kritische Meinung über Telebid bestätigt haben, sondern das wichtigste Grundrecht in unser Demokratie geschützt haben und das sollte gefeiert werden!

    In diesem Sinne auch von mir ein HURRA!!!

  19. Alpenkönig Update 1 « Netzsammler meinte:

    [...] Netzsammler gratuliert Tobe recht herzlich zum Ausgang seines Prozesses gegen Telebid. Leider wird wohl dieser Erfolg die Internetabzocker nicht stoppen können. Hier wird [...]

  20. Markus meinte:

    Glückwunsch! Ein anderer Ausgang wäre auch nen Skandal gewesen. Echt schön so

  21. Rolf Schälike meinte:

    Zu Nils 18#: Soweit ich das aus Tobes Berichten erlesen konnte, war ja gerade die aktuelle Geschäftsführung von Telebid darum bemüht, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, die von Tobe abgelehnt worden ist und nicht umgekehrt…

    Man kann sich außergerichtich sehr bemühen, indem man erniedrigende, das Persönlichkeitsrecht verletzende Unterwerfungen verlangt, und Kostennoten hiterherschickt. Was die Geschäftsleitung außergerichtlich Tobe vorschlug habe ich nicht in Erinnerung. Auf den Ton kommt es ebenfalls an.

    Das Urteil hat gezeigt, dass bei telebid was nicht stimmte in den außergerichtlichen Bemühungen.

    Meist rufen die Diebe sehr laut: Haltet den Dieb. Betrüger werfen den Kritikern Betrug vor. Sie handelt nach eigener Denke, und kommen bei Gericht oft mit Erfolg damit durch.

    Diebe und Betrüger üben einen enormen Druck auf die anderen aus, und zwingen diese ebenfalls zum Diebstahl, Betrug und Lügen.

    Mit Lügen. Betrug und Diebstahl hat man vor Gericht mehr Erfolg als mit Sachlickeit.

    Die Zensurkammern in Hamburg und Berlin erziehen die Unterworfenen zjm unmoralischen Verhalten.

  22. McDough meinte:

    Kommt denn der ursprüngliche Artikel jetzt nach dem gewonnenen Verfahren wieder online oder lässt du den weiterhin offline? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nur auf Grund des Verfahrens überhaupt auf Telebid aufmerksam geworden bin, das nennt sich dann wohl http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt ;)

  23. Jens meinte:

    Super, das freut mich für Dich!!! Habe heute erst von TELEBID erfahren und finde die Idee rein unternehmerisch wirklich genial. Denkt man aber kurz darüber nach, dann ist das für die Kunden mehr Glücksspiel als alles andere. Und Du scheinst nun auch die Justiz darauf aufmerksam gemacht zu haben. Sollte eigentlich nicht lange dauern und Telebid ist Geschichte.

    Danke Dir für deinen Mut und Einsatz!

  24. Zumindest eine gute Geschäftsidee | Phase 5 meinte:

    [...] haben darüber schon kritisch gebloggt, sind abgemahnt worden und haben am Ende anscheinend Recht [...]

  25. Erneut: Zur Abgrenzung Meinungsäußerung und Schmähkritik in Blogs - telebid.de | Recht Medial - von Rechtsanwalt Marian Härtel - Berlin meinte:

    [...] Urteil, welches Verfechtern der Meinungsfreiheit im Internet Hoffnung schenkt. Dass das Verfahren jetzt über zwei Jahre am Laufen ist, trübt das Ganze hingegen wieder. Der Blogger Tobias Battson stellte im Oktober 2005 bezüglich [...]

  26. Jördis meinte:

    nach wirklich langer, zermürbender suche nach einer digitalen SLR-kamera, bin ich über einen link auf der website des magazins FOTO-PRAXIS (!) – eine eigentlich zuverlässige quelle bzgl. kaufberatung, preisvergleiche und schnäppchen – leider auch auf telebid gestoßen… und – jawohl! – auch ich ärgere mich nun (seit wenigen stunden) grün und blau über so viel vertrauensseeligkeit/dummheit/unachtsam meinerseits, denn dank der anfänglich für einen glückstreffer gehaltenen, jedoch verhängnisvollen auktion, sind meine kameraersparnisse nun um 150€ erleichtert worden.. hatte zum glück “noch rechtzeitig” die schnauze voll von dem ganzen *spaß* der da getrieben wird…
    nach genauerem hinschauen und etwas info-beschaffungs-initiative, habe TeleBid unverzüglich schriftlich zur verantwortung gezogen, um wenigstens eine chance auf rechtfertigung zu geben, was mein sinnlos in gebotskauf investiertes geld angeht… leider bin ich bezüglich des ausgangs dieser adressierung an angeklagtes unternehmen nicht allzu zuversichtlich……

    nun bin ich kürzlichst auf die tobe-blogs gestoßen – und da man sich hier (mehr oder weniger zwangsläufig), was die fallbeispiele bzw. rechtsgrundlagen angeht, bereits etwas eingehender mit dem ganzen TeleBid-mythos beschäftig hat, würde ich gern eine themenbewandtere meinung einholen:

    - da sich ja kaum ein normalsterblicher internetnutzer mit azubieinkommen einen anwalt bzw. prozess leisten kann, der erfolg der klage also von vornherein garantiert sein müsste: wie positiv mögen wohl die aussichten sein, wenn ein ottonormalverbraucher ernsthaft über den rechtsweg gegen telebid vorgehen will? und – hinsichtlich rückerstattung der gegenleistungslosen investitionen in telebid-gebotskäufe – wie hilfreich sind maßnahmen wie ‘verbraucherschutzinfo’ und ‘(online-)strafanzeige’ wirklich?

    mir fehlt zwar der ernsthafte GLAUBE daran, dass ich mein geld jemals wiedersehe – aber wie sagt man doch so schön?..: die HOFFNUNG stirbt zuletzt … und der versuch kost ja noch nix

  27. Basic Thinking Blog | Wochenende meinte:

    [...] Telebid [das Konzept] hat es nicht geschafft, Tobes Blog erfolreich zu verklagen. Stattdessen haben sie den Richter auf den Plan gebracht: [...]

  28. Hans meinte:

    Herrlich, ein wirklich schönes Beispiel wie man den Amtsschimmel reiten kann wenn man sich nicht einschüchtern lässt.

  29. mad-seven meinte:

    Wurde jetzt eigentlich von Seiten “Telebid” Berufung eingelegt oder haben die es lieber dabei sein lassen ?

  30. tobe meinte:

    soweit liegt mir noch keine Info über eine Berufung vor. Die Frist für die Einreichung ist nun auch verstrichen.

  31. mein gott und meine welt » Blog Archive » IQ-Schlacht meinte:

    [...] “Kurzer Prozess mit Telebid” (tobe.battson.de) [...]

  32. helmchen meinte:

    ich freue mich sehr über dieses urteil, denn ich habe diese sache hier immer wieder mal mitverfolgt. dass hier allerdings nun einige schreiben, das gericht habe das meinungsfreiheit gestärkt oder dergleichen, ist aus juristischer sicht ziemlicher blödsinn. die klage wurde abgewiesen, weil es sich nicht um eine gewerblich motivierte antiwerbung handelte. das ist inhaltlich einriesiger unterschied…
    dennoch – herzlichen glückwunsch auch von mir. du hast echt mut bewiesen, tobe!

  33. Tilman meinte:

    Telebid heisst nun Swoopo.
    http://www.internetworld.de/ho.....-8486.html
    Der Name “TeleBid” ist aufgrund der Internet-Kritik womöglich “verbraucht”. Ähnlich wie z.B. die Bezeichnungen “Windscale”, “ValuJet” oder “Townsend Thoresen” (aufgrund von noch viel schlechterer PR) geändert wurden.

  34. Steffi meinte:

    Also bist du einer der Grüne, warum Telebid nun den fraglichen Namen SWOOPO hat *lach*
    Echt klasse Aktion ;-)

  35. Dan meinte:

    Zu blöd das ich auf diese Seite nicht früher gestossen bin. Gestern habe ich einfach so 50 EUR bei swoopo beim bieten in den Sand gesteckt und Heute sehe ich das in der exakt gleichen Zeit wo mann auf eine PS3 40GB in Deutschland bieten kann eine PS3 80GB in Spanien, USA und Groß Britanien geboten wird, und das JEDES GEBOT auf einen Artikel in einem Land automatisch die Gebote in ALLEN ANDEREN LÄNDERN erhöht. Also bietet mann unbewusst gegen leute in den anderen 3 Ländern und auf Artikel die mann am ende doch nicht kriegen würde, auch wenn mann “gewinnt”. Auch wenn alles andere “legal” währe, müsste zumindest das als ein eindeutiger hinweiss auf Betrug sein.

    Ich vermute auch stark das “Sofina GmbH” ein paar Angestellte hat die immer mitbieten um die preisse in die höhe zu treiben. Da die Auktionen immer so gemacht werden das ein mensch auf praktisch alle artikel mietbieten kann wenn der genug Zeit hat, ist das sogar mit 1 Mitarbeiter machbar.

    Da ich die 50 EUR mit PayPal bezahlt habe, habe ich versucht das über PayPal zu klären, die wollen aber nix damit zu tun haben weil es um ein “Dienst” geht und da endet die Geschichte. Um sich wegen 50 EUR mit dem anbieter zu streitten macht nicht viel sinn, aber hoffentlich kann ich mit meinem kleinen Beitrag anderen Leuten helfen und klar mahen das mann die finger von swoopo lassen soll, weil es höchst unseriös ist.

    Bei allen Artikeln war es so das ich jedes mal überboten wurde als ich 1-3 sekunde vor dem Auktionsende mein Angebot abgeschickt habe, wonach immer ein anderer (meisstens die 2 oder 3 gleiche) ein Angebot abgegeben hat und in den meissten fällen habe dann nach einigen Stunden ein “Biet Buttler” die Auktionen gewonnen (meisstens als ich füreine minute nicht aufgepasst habe).

    Dazu kommt das die gleichen “Leute” auf mehrere Artikel ziemlich viele Angebote abgegeben haben und so die Preisse immer wieder in die höhe getrieben, aber nach einigen stunden mitbieterei ist mir bei mindestens 4 artikeln pasiert das ich die Anzeige “Aukton beendet” zu sehn gekriegt habe obwohl ich 2-3 sekunden *vor* Auktionsende mein angebot abgegeben habe und somit jetzt mein Angebot der letzte wäre. Natürlich ist mein gebot dann nicht registriert worden und ein “anderer” hat den Artikel letztendlich gekriegt.

    Ich kann es nicht offt genug betonen:
    SWOOPO ist ein klarer fall von B*****! Finger Weg!

    [*Anmerkung von tobe: Aufgrund rechtlich problematischer Formulierung, war ich leider gezwungen, den obigen Kommentar in Teilen zu zensieren*]

  36. Dan meinte:

    Hier sind 2 Links auf ein-und-dieselbe Auktion die gleichzeitig in allen 4 Ländern gelaufen sind, wo der bieter “Jehola” jetzt eigentlich ansprüch auf 2 PCs haben müsste, da es sich um 2 untereschiedliche Auktionen handelt wo der mitgemacht hat und 2 unterschiedliche PCs gewonnen hat, mit einmal bieten …

    Acer Aspire 8920G-6A4G32BN in Deutschland:
    http://www.swoopo.de/auktion/a.....00753.html

    Toshiba Qosmio G55-Q801 18.4″ Core 2 Duo Notebook in USA:
    http://www.swoopo.com/auction/.....00753.html

    Wohl gemerkt, es handelt sich hier um EINE AUKTION, die auf 2 unterschiedliche Sachen gleichzeitig in 2 Ländern gelaufen ist, und wenn mann den Wert zwischen EUR und USD umrechnet, eigentlich auch mit 2 unterschiedlichen Preisen beented hatte.

  37. Swoopo: Notekook für 19.462,50€, ein Schnäppchen? | Alles 2null meinte:

    [...] Beste Beweis gibts hier bei tutsi.de und der betroffene Blogger der Klage von Sofina GmbH schreibt hier selbst über sein Erlebnis bei Gericht. Interessant in diesem Zusamenhang ist auch ein Forum-Thema [...]

  38. Graf meinte:

    hallo bei Swoopo kommt mir ein name irgendwie bekannt vor !!! Gunnar Piening der von telebid :-) na toll

  39. Antizyklischer Rutsch - tobes blog meinte:

    [...] die soviele positiven Entwicklungen mit sich brachte… der überaus herausragende gerichtliche Sieg über eine Firma, die mit ihren fragwürdigen Geschäftsgebaren weiterhin [...]

  40. Swoopos (Telebids) Kampf gegen die Windmühle der Meinungsfreiheit. « Tutus Gedanken über Swoopo meinte:

    [...] Das Urteil dürfte vielen Interessenten bekannt sein: Telebid konnte einem Blogger das Bloggen nicht verbieten. Tags: Meinungsfreiheit, Swoopo, Telebid, [...]

  41. Tilman meinte:

    Die Verbraucherzentrale warnt nun – Jahre nach Deiner Kritik – genau wie Du:
    http://www.focus.de/magazin/ku.....71320.html
    „Diese Auktionen sind wie Glücksspiele“, sagte der Sprecher der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Georg Tryba, dem Nachrichtenmagazin FOCUS. „Jeder Mitspieler muss damit rechnen, seinen gesamten Einsatz zu verlieren.“

  42. Tilman meinte:

    Gunnar Piening verrät uns einen Grund für den neuen Namen: sie haben nach einen Namen gesucht, der “keine Vorgeschichte hat”:
    http://www.onetoone.de/index.php?we_objectID=16766

  43. Jens meinte:

    Ist das Urteil schon rechtskräftig? Falls ja, stelle doch bitte den ursprünglichen Artikel wieder ein.

    Und bitte mit Hinweis, daß der Anbieter jetzt swoopo heißt aber ansonsten sich nichts geändert hat.

  44. Bußgelder für 9Live, Swoopo & Co? - tobes blog meinte:

    [...] Vielleicht mal wieder Zeit für einen neuen Artikel über mein persönliches Sorgenkind Swoopo, oder was meint ihr? Wenn dir der Artikel gefallen hat, abonniere den kostenlosen RSS-Feed von [...]

  45. Verleumdung - tobes blog meinte:

    [...] hat mich und die Leser dieses Blogs ein ganz bestimmtes Thema mehr begleitet als alle anderen: Sofina. Und wo immer ein Artikel erschien, erschien auch, natürlich völlig unsystematisch und [...]

  46. Shigawire meinte:

    Fehlt euch hier jemand?
    M.Wolf?
    Sonst immer und überall anwesend ;)

  47. Mitarbeiter bei Swoopo - tobes blog meinte:

    [...] mir vorbeigegangen sein. Nach der von seinem Vorgänger initiierten und erfolglos verlaufenen Blogger-Heztkampagne säuberte er das angeschlagene Image der Sofina GmbH mittels Umbenennung und Umfirmierung. Aus [...]

  48. Swoopo vor dem Aus? - tobes blog meinte:

    [...] im aktuellen Netzgezwitscher, dürfte Auktionsbastard Swoopo – vor Gericht besser bekannt als Telebid – früher als erwartet dasselbe Schicksal ereilen, das Luupo bereits hinter sich hat: das [...]

  49. Euroweb vs. Nercore | Blogpolitik meinte:

    [...] nicht immer am Rechtstaat vorbeigehen muss, zeigt ein Bericht von Battson. Eine Firma verklagte den Blogger, ähnlich wie im Fall Rene Walter, auf seine persönliche Meinungsäußerung. Das Gericht [...]

  50. Tilman meinte:

    http://www.heise.de/newsticker.....15950.html
    Online-Auktionshaus Swoopo ist insolvent

  51. Swoopo ist pleite - tobes blog meinte:

    [...] geschickt getarnten Glücksspiel. Doch doch, sehr unterhaltsam. Zumindest der Niedergang der Entertainment Shopping AG (vormals Sofina). R.I.P., the world is a better place without you! Andere Einträge zum [...]

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