Feb 18
Sehr geehrte Frau B.,
im Zusammenhang mit dem SIEMENS Bewerbertag vom 10.01.2008 in München konnte ich immer noch keine Erstattung der Reisekosten auf meinem Konto vermerken. Nachdem das Einreichen meines diesbezüglichen Antrags am 14.02.2008 bereits über einen Monat her ist, bitte ich nun um unverzügliche Überweisung auf mein Bankkonto, da ich mich sonst aufgrund der nicht unerheblichen Vorleistung gezwungen sehe, rückwirkend Verzugszinsen in Rechnung zu stellen.
Ich erwarte den Eingang der vollständigen Summe von 183,90 Euro innerhalb der nächsten sieben Werktage.
Sollte SIEMENS sich außerstande sehen, die Summe in einem Betrag zu überweisen, bitte ich um Kontaktaufnahme zwecks Absprache einer möglichen Ratenzahlung.
Mit freundlichem Gruß
Tobias Battson
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1,227 Besucher haben diesen Artikel gelesen.
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18.02.2008 / 10:36h /
Hast du das wikrlich so geschickt? Könnte auch nach hinten losgehen. Vielleicht hätte ein Anruf die Angelegenheit geklärte…
19.02.2008 / 12:56h /
verschickt wie abgebildet, glaubst du ich nehm meine leser auf den arm
inwiefern nach hinten losgehen?
per telefon eine frist zu setzen ist für die durchsetzung von ansprüchen später so hilfreich, wie gar keine frist gesetzt zu haben…
19.02.2008 / 14:47h /
Hi, eigentlich find ichs immer sehr unterhaltsam, welche Schreiben du wohin versendest, bzw. eher wie sie inhaltlich aufgesetzt sind.
Diese Art von - ich nenns mal vorsichtig- “unangebrachter Zwergenaufstand” jedoch wird vor Allem den Empfänger zum Schmunzeln anregen. Wo liegt die Grenze zwischen unterhaltsam und lächerlich? Ich denke das ist wieder mal eine Sache der Ansicht.
Gerät dieses Schreiben an den falschen, oder erwischst du den Empfänger an einem Tag mieser Laune, kann es durchaus nach hinten los gehen. Ich nehme nicht an, dass du dich vorher über die grundlegenden Rechte deinerseits und Pflichten in punkto Termine etc. seitens des Unternehmens informiert hast?!?
Mfg
19.02.2008 / 16:24h /
nein nein, ich informiere mich grundsätzlich nie bevor ich solche schreiben rausschicke. soll ja nich der eindruck entstehen, ich wüsst, was ich tue :-p
soll ja eh nur zum lachen sein, denn ich war ja nie arbeitslos und geld war mir schon immer egal…
19.02.2008 / 19:44h /
Ich mein ja nur dass die Art und Weise mehr als unangebracht ist…. naja, ich als Verantwortlicher im Unternehmen würde die Zahlung nach solch provokant/unfreundlicher Anmaßung erst recht so weit wie irgend möglich hinauszögern… und sei es nur aus Frust heraus. Das geht nun wirklich auch anders. Wenn dir wirklich was daran läge, schnell den gennanten Betrag zu erhalten, hättest du womöglich angerufen und “gefragt”, nicht “gefordert” - wirkt irgendwie aus der Situation heraus grotesk.
20.02.2008 / 09:26h /
joa, deine meinung kann und will ich dir auch nicht abreden… auf der anderen seite liegen dir ja auch nicht alle informationen vor, die mir vorliegen.
@jetzt erst recht: schätze, da hat siemens dann wohl glück gehabt, dich nicht in der abt. “reisekostenabrechnung” sitzen zu haben
20.02.2008 / 12:20h /
Ich bin ja nur froh, dass ich nicht der Empfänger deiner Schreiben bin. Wobei ich wahrscheinlich in einem ähnlichen Stil antworten würde *lach* Bin ja leider von der Sorte Mensch, die zuerst reden und dann denken, was auch beim Schreiben gilt

Anyway, ich liebe deine Schreiben
20.02.2008 / 15:13h /
Ich denke da eher an die voreilig-übeheblichen “Kunden” die da Glück haben


Ich wäre eher ungeeignet für diese Art von Schriftverkehr, da ich dazu neige den Ball so zurück zu spielen wie ich ihn bekomme
Und nicht für jeden sind sarkastische Anstöße auf Anhieb zu erkennen. Erst recht nicht Text-basierend und dann auch noch ohne smileys … pf
28.03.2008 / 13:52h /
Erzähl doch mal. Was ist draus geworden?
29.03.2008 / 00:26h /
@codie: die gute frau hat innerhalb von ein paar stunden geantwortet. und 7 tage später war das geld doch tatsächlich da. sogar dooppelt soviel wie erwartet/gefordert. aber angeblich kein fehler… und damit war dieses bewerbungsgespräch richtig lukrativ für mich