Langenfeld ist Musterbeispiel für undurchdachte DSL-Infrastruktur. Während die Kupferleitung meiner aktuellen Wohnung über den Knotenpunkt im örtlichen Krankenhaus gespeist wird, erhoffte ich mir durch den Umzug in unmittelbare Stadtnähe eine Verbesserung der Geschwindigkeit und damit Abschied von der ungenügenden 2Mbit-Anbindung, mit der man heutzutage nicht einmal mehr pixelige Yout*be Videos flüssig anschauen kann. Doch die Befragung des Vormieters meiner neuen Wohnung - die ich übrigens am nächsten Samstag beziehen werde - ergab: Pustekuchen: Wenn DSL, dann weiter langsam.
Und so entschloss ich mich kurzerhand am 31.07. das Angebot des Kabelbetreibers UnityMedia - früher ish - in Anspruch zu nehmen. Die Homepage versprach mir bis 31.07. noch den reduzierten Preis von 25 Euro auf die 20Mbit 3-Play-Leitung, sodass ich mich in Anbetracht des Zeithorizonts entschied, den Antrag ohne den ganzen Freunde-werben-Freunde Kram einzureichen. Wäre schließlich schade, wenn ein guter Freund zwar die xx Euro abstauben könnte, ich dafür aber aufgrund eines möglicherweise zu spät eingehenden Vertrages den “vollen” Monatspreis von 39, oder sind es 30 Euro zahlen müsste.
Allerdings verlorene Müh, wie ich heute feststellte, denn UnityMedia scheint bestrebt, seine Glaubhaftigkeit zu erhöhen, indem dieselbe Angebotskondition diesen Monat erneut befristet bis zum Monatsende beworben wird:


Vom Marketing-Ansatz her eigentlich clever: Ködere die Kunden indem du 1. ihnen suggerierst, Sie sparen etwas und 2. den Eindruck hinterlässt, dass Sie den Spareffekt verlieren, wenn Sie nicht sofort handeln.
Allerdings fühlen sich frisch gewonnene Neukunden schlichtweg auf den Arm genommen, sobald man Punkt 2 einfach nach Belieben verlängert…
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17.08.2009 / 10:39h /
Willkommen in der Realität, Arcor macht von beschriebener Methodik auch fleißig gebrauch!
11.10.2009 / 12:57h /
[…] meinem Umzug Kunde bei UnityMedia, habe ich mir heute erstmals einen meiner EVNs genauer angeschaut. Stutzig gemacht hat mich ein […]