Jul 26

Nein, wir sind doch nicht intolerant. Wir begrüßen eine Multi-Kulti-Gesellschaft, sehen jegliche Migranten mit all ihren Facetten als Bereicherung an und geben unser Bestes, dass sie sich in Deutschland wohlfühlen können.
Ach, deswegen kam der “Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration” in der Studie zum Integrationsbarometer zu folgenden Erkenntnissen. 5.600 Menschen wurden befragt, 80% davon mit Migrationshintergrund:

  • 50% der Befragten sehen in den letzten Jahren keine Verbesserung in der Integrationspolitik. 10 bis 15 Prozent sehen sogar eine Verschlechterung.
  • Integration scheitert in der konkreten Umsetzung, also in Nachbarschaft, Arbeitsplatz, Bildungseinrichtungen und sozialen Beziehungen.
  • Besonders Besserverdienende möchten ihr Kind nicht auf eine Schule schicken, wo viele “Ausländer” in der Schülerschaft sind.
  • Deutsche bringen weniger Grundvertrauen in die Integrationsthematik als die Migranten, die es zu integrieren gilt.

O-Ton und mehr dazu hier: Quelle

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3 Kommentare zu “Integrationsutopie”

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  1. Lieselotte meinte:

    Ich denke, da hängt einiges am Begriff. Was meint man denn mit Integration? Ist Vesselina integriert, sobald sie die Sprache spricht, sich an die Gesetze hält, arbeitet (oder zur Schule geht / studiert), ein paar Eingeborene als Freunde hat? Reicht das? Oder muss sie die Verfassung auswendig können (gut, das ist übertrieben), deutsches Bier lieben und wissen, aus welcher Stadt Wolfgang schäuble kommt? Oder muss sie “ins Bild passen”, das heißt optisch? Dann könnte es schwierig für sie werden, weil, dass sie nicht von hier ist, das sieht man; gegen die dunklen Haare und Augen kann sie nicht viel tun. – Wenn er “Integration” sagt, meint der eine “Partizipation”, der andere “Assimilation”, der nächste vielleicht noch was ganz anderes. Wir müssten uns erst einmal darüber klar werden, WAS wir eigentlich wollen und IN WAS wir die Leute eigentlich integrieren wollen. Von da aus könnte man dann weitermachen…

  2. tobe meinte:

    bin voll bei dir…
    wir brauchen ein einheitliches verständnis.
    sollten wir uns – bzw wir die migranten – nicht fragen, wann sie sich bei uns integriert fühlen?
    ich kann mir vorstellen, dass es bei uns eine menge migranten gibt, die aus deutschländersicht integriert sind, aber sich gar nicht so fühlen … und auch umgekehrt.

  3. marcel freankler meinte:

    bin da voll euer meinung, auf der einen seite gibt es einige fälle von gelungener integration (nach meiner ansicht). auf der anderen seite gibt es die, die die kein deutsch sprechen und es auch nicht wollen, die nur hier sind, weil wir alles erlauben. da muss sich etwas ändern, es kann nicht sein das manche hier machen was sie wollen und sich freuen das der staat zahlt. das grundproblem seh ich darin, das wir zu tolerant sind oder es zumindest zu lange gewesen sind!!

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