Dendemann am Ende, Mann? Aschealarm
Mai 03

fett macht gluecklich

Gibt es etwas Schöneres als nach getaner Arbeit in den letzten warmen Strahlen der untergehenden Abendsonne ein köstliches Mahl zu sich zu nehmen? Das Gesicht halb gen Horizont gewandt, spieße ich ein paar frittierte Kartoffeln auf meine Gabel, garniere sie mit einem hauchdünn geschnittenem Streifen Spießbratenfleisch, den ich in etwas Quark tunke bevor ich das gesamte Bündel kulinarischer Schnellkochkunst genüsslich auf meine Zunge lanciere. Während der altbekannte Geschmack dieser aus langer Tradition vergötterten Imbissspeise aufs Neue meine Gaumensinne überrascht, ist es mir, als könne ich es regelrecht spüren, wie die Fettsäuren ihren Serotoningehalt in meinen Blutkreislauf einspeisen um mich kurzfristig in einen Zustand der zeitweiligen Glückseeligkeit zu erheben.
Doch dann… ein irritierender Gedanke. Wie ein verirrter Fremdling in meiner Oase des Genusses. Penetrant drängt er sich auf, verdrängt die hormonelle Überschwemmung mit einer alarmierenden Frage: Fehlt hier nicht irgendwas? Wo zum Teufel ist mein Krautsalat? Hat mich die gedankenlose Kuh hinter der Imbisstheke doch tatsächlich um ein, zwei Euro beschissen?!

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Ein Kommentar zu “Oh, Glück - so vergänglich”

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  1. döner meinte:

    haha !!
    XD XD der kann aber auch super beschreiben.
    während des Durchlesens war ich echt gespannt was es denn ist ! geill

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