Jul 29

Ach, was freu ich mich. Traut man den Indikatoren im aktuellen Netzgezwitscher, dürfte Auktionsbastard Swoopo – vor Gericht besser bekannt als Telebid – früher als erwartet dasselbe Schicksal ereilen, das Luupo bereits hinter sich hat: das Verbot wegen Verstoß gegen den staatlichen Glückspielvertrag. Was auf gut Deutsch soviel heißt wie: Illegales Glücksspiel!
Wie man in den Kommentaren auf deutsche Startups lesen kann, ist auch Luupo-Geschäftsführer Jens Jäger davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis weitere deutsche Anbieter am Markt durch die geltende Rechtslage zu Fall gebracht werden.
Das scheint man nun offenbar auch im Hause Swoopo so langsam gerallt zu haben. Würde die mittlerweile verdächtig erscheinende Fluktuation der Mitarbeiter zumindest erklären: Erst quittierte ein Geschäftsführer nach dem anderen den Dienst, dann folgten weitere Führungskräfte und nun verabschiedet sich auch noch der Kopf der Finanzen.

Die letzten Flüchtlinge vom sinkenden Schiff? Nachdem der Schuppen in Korea bereits wieder dicht machen musste, stellt Gründerszene nun kurz und prägnant fünf Gründe vor, warum es mit Swoopo vielleicht schon bald bald komplett vorbei ist: Klick!

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4 Kommentare zu “Swoopo vor dem Aus?”

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  1. Sebastian meinte:

    Hallo Tobe,

    Du bist ja schlimmer als die Bild-Zeitung :-)
    Nur weil Swoopo mal ein paar Mitarbeiter entlässt und sich aus einem kleinen Land zurückzieht, sind die noch lange nicht vor dem Aus …
    Die Millionenumsätze sprudeln weiterhin vor sich hin …

    Grüße
    Basti

  2. tobe meinte:

    wenn wir schon über bwl diskutieren: was juckt mich umsatz… die frage iss wie der deckungsbeitrag aussieht.
    aber auch egal. swoopo gehört verboten, wegen der art und weise, wie gutgläubige leute um ihr geld erleichtert werden. dass der ganze laden auf betriebswirtschaftlicher ebene nicht funktioniert, kann man als indirekte bestätigung sehen, dass das geschäftsmodell keine zukunft hat.

  3. Enrico meinte:

    Diese Glücksspielsacken wachsen ja auch wie Pickel im Gesicht! Sie kommen einfach, kündigen sich nicht an, sind einfach da, keiner will Sie haben, aber irgendwie verbringt man viel Zeit damit (diese auszudrücken)! Im übertragen Sinne, gehen die Leute hin und verplempern Ihr Geld und machen Ihre Zeit dort auch kaputt, anstatt sich um Ihre Frauen und Kinder zu kümmern.
    Ich bin auf jeden Fall auch froh, dass solche Geschäfte in Deutschland nicht möglich sind! Warum: Weil es nur 5 % der Leute etwas bringt (wenn überhaut) und die anderen bezahlen dafür (teilweise auch für Ihre Dummheit).

  4. Torben meinte:

    Da stimme ich dem Tobe absolut zu!

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