Möglicherweise ist die Antithese nicht die Lösung. Vielleicht kann es funktionieren – vielleicht, wenn man darüber redet, wie er Dinge sein sollten mehr als darüber wie sie sind. Eine Frage bleibt aber: Können sie werden, wie sie sein sollten? In “Führen, Gestalten, Bewegen” fand ich ein Zitat, das hiermit rausgeht an meinen Chef, und seinen Chef und alle Manager dieser Zeit, die unternehmerische Verantwortung tragen, aber irgendwie nicht begriffen haben, worum es eigentlich geht:
Auf die Frage, was ein Unternehmen ist, wird der typische Unternehmer vermutlich antworten: “Eine Organisation, die Gewinne erwirtschaftet.” Der typische Wirtschaftswissenschaftler wird eine ähnliche Antwort geben. Diese Antwort ist nicht nur falsch, sie ist schlichtweg irrelevant. Genauer gesagt ist das gesamte Konzept der Gewinnmaximierung bedeutungslos. Rentabilität ist nicht der Zweck eines Unternehmens, sondern ein Hindernis. Gewinn ist nicht die Erklärung, die Ursache oder die logische Grundlage für unternehmerische Entscheidungen, sondern eine Überprüfung ihrer Richtigkeit. Der Zweck eines Unternehmens liegt außerhalb seiner selbst. Genauer gesagt muss er in der Gesellschaft liegen, da ein Unternehmen eine gesellschaftliche Einrichtung ist.
~ Peter Drucker

11.05.2012 / 16:25h /
Hi,
das sehe ich ganz genauso wie Du. Es geht bei allem was man macht und unternimmt (daher auch das Wort Unternehmer) lediglich um die Sache und den Nutzen für alle. Es geht auch um die Achtung der Dinge und der Lebewesen. Es geht darum gemeinsam zu leben, zu erleben und das Leben zu lieben.
Es geht ganz bestimmt nicht um Schnöder und Mammon und um der Größte, Beste usw. zu sein.
Das sind lediglich niedere Eitelkeiten für die sich jedes Tier schämen würde.
Aber so ist das nun mal.
liebe Grüße aus Delmenhorst