Okt 09

restaurant kritik test pungshaus hilden fachwerkAnfang der Woche zum ersten mal im Pungshaus gewesen. Was für ein Ambiente! Das alte Fachwerkhaus ist innen aufwendig im Bauernhausstil eingerichtet. Die Raumelemente sind zwar nicht immer echt, aber mit Liebe für’s Detail integriert, das gemütliche Gesamtbild stimmig und authentisch.
Neben einer bescheidenen Auswahl an Speisen á la carte gab es drei 4- bis 6-gängige Menüs, eines davon teilweise selbst konfigurierbar, das andere eine komplette Überraschung. Besonders lecker lasen sich zudem die wechselnen Gerichte von der Kreidetafel, auf die wir leider erst nach der Bestellung aufmerksam wurden. Die Speisen waren erstklassig, Fleisch und Fisch auf den Punkt gegart und zu allem gab es Gemüse statt Salat.

Schade, dass der Gesamteindruck getrübt wurde durch eine, im Hinblick auf Gestaltung, Material und Verarbeitung sehr amateurhaft wirkende Speisekarte und einer gewöhnungsbedürftig langsamen, etwas unaufmerksamen Bedienung. Auch wenn der Gastraum in seiner Größe überschaubar ist, lohnt hier vielleicht die Überlegung bezüglich der Anstellung einer gelernten Kellnerkraft, damit neu eingetretene Gäste nicht mehrere Minuten Wartezeit in Kauf nehmen müssen, bevor sie ihren Platz zugewiesen bekommen und Dinierende nicht unnötig lange vor leeren Gläsern sitzen. Ärgerlich zudem auch, dass wir auf die saisonal wechselnden Gerichte der Extrakarte in keiner Weise aufmerksam gemacht wurden.
Aber auch wenn die fehlende Konsequenz im Speisekartendesign und die Mängel in der Bedienung ein rundum erstklassiges Fazit verhindern, alles in allem ist das Pungshaus in Hilden auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

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