Aug 02

too hot to sleep!
Als halber Engländer zähle ich ja nicht zu denen, die über kalte verregnete Sommer nörgeln. Ich werde eher grantig, wenn das Quecksilber im Thermometer die 30 Grad Marke passiert. Wenn ab 15 Uhr der Körper & Geist das Arbeiten verweigern. Und sich die Fortbewegung draußen nicht mehr nach schnellster sondern nach schattigster Route ausrichtet… Meine Wohnung ist zwar kühler als mein Büro, aber immer noch massiv zu heiß für erholsamen Schlaf. Danke an die FAZ für diese kühlenden Tipps gegen das heiße Klima:
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Jul 31

Threema ersetzt whatsappRandgruppen mag ich ja irgendwie. bin ja selbst Vertreter von so einigen. verweigern sich gezielt so mancherlei Trends; machen ihr eigenes Ding, und ziehen es durch egal wie viele Widerstände. egal wie unsinnig ihr Unterfangen auch sein mag. es hat so etwas kratzbürstig Widerspenstiges, das in seinem kontrarevolutionären Charakter ungemein sympathisch daherkommt.
deswegen sind sie auch bei mir hier herzlich willkommen. und eingeladen, zu lesen und zu lernen. heute sage ich “hello! an alle restresistenten Whatsapper da draußen!” all diejenigen die noch nicht mitbekommen haben, dass alternativen wie threema längst auf der überholspur sind. dass jeder dritte im land schon beide apps installiert hat, fleißig Schläfermigranten anwirbt und nur auf den geeigneten zeitpunkt wartet, sich endlich der steinzeitlichen version eines messengers auf seinem bis dahin übergangsweise eher unsmartphone zu entledigen.
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Jul 03

wo gibts günstig Bier?jaaaaa… ich lebe noch. wenngleich, Minga hat mich… vereinnahmt, verschluckt. das angebot überwältigend. in jeglicher Hinsicht. beschäftigt mich, körperlich wie geistig. immerfort drohend, mir auch die letzte Minute freier Zeit zu rauben. und den letzten Cent Taschengeld.
vor allem das Gute Bier geht ins Geld, wenn man es abends öfter in Gesellschaft und vor allem in der Wirtschaft genießt. Preise von 4-5 Euro pro “Hoibe” sind in München keine Seltenheit.
so dachte ich mir, ich rufe auf meiner Lieblingsfreizeitplattform eine Mission ins Leben: die Suche nach dem günstigsten Bier der Stadt. Oder nach Lokalitäten, in denen Bier einfach noch zu einem fairen Preis ausgeschenkt wird. Und da gibt es mehr als man meinen mag. all diese feinen Ausschankstellen wollen nun getestet werden.
Und ich habe mich entschieden, die Ergebnisse meiner kleinen Mission “Mehr Bier pro EUR” für euch hier festzuhalten.
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Jul 25

no news terror münchen 22.07.heute morgen einen Artikel über adblock plus bzw dessen Erschaffer gelesen. die Kölner Möglichmacher informationeller Selbstbestimmung werden jetzt tatsächlich vor Gericht gezerrt.
die Verlage argumentieren, dass ihr Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit sich auch auf die Ausgestaltung der Inhalte erstrecke und dieses Interesse das Recht der informationellen Selbstbestimmung des Verbrauchers überwiege.
Essenz des Problems ist – wie der Artikel korrekt resümiert – dass niemand derzeit für Nachrichten zu zahlen bereit ist und zugleich niemand Werbung sehen möchte.

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Okt 16

Die erde ist Gut,
die menschheit Schlecht
Und die symbiose Tödlich.
Kritik verpufft,
Wenn Handelnde gefangen
Und bewacht von Angst.
für Buddhisten ist es Vermeiden von Leid,
Und Streben nach Glück.
die einen lediglich mehr Opfer als andere
Wenn die schuld Externalisiert auf das große Ganze drumherum.
Aber das Positive daran: es ruht die Chance im
Wenn & Aber hinter aller Unmöglichkeit.
wo lange zeit ein Ventil, ist die luft langsam Raus
Und die zeit der Kritik vorbei.
jetzt ist zeit für Vision
Und die Zukunft ist da.
Ohne das Wenn
Und ohne das Aber…

Nov 01

Die Schulen und die Hochschulen versagen heute genauso wie die Fabrik, weil sie nichts anderes sind: Fabriken. Fabrikähnliche Arbeit, wie wir sie im vorangegangenen Kapitel beschrieben haben, und das standardisierte Lernen in der Lernfabrik weisen erschreckende Parallelen auf.
Genauso wie die fabrikähnliche Arbeit stammt auch unser Bildungssystem aus einem anderen Zeitalter. Es wurde zu einem völlig anderen Zweck konstruiert, der heute nicht mehr existiert.

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Sep 22

wahlbeteiligung 2013Nicht vergessen, nur heute gilt: Parteiergebnis = Stimmenzahl / Bezugsbasis * 100%
Das heißt für alle Möchtegernverdrossenen und damit potenziellen Nichtwähler: auch wer nicht wählt, wählt!
Denn mit jeder nicht abgegebenen Stimme weniger verändert sich die Bezugsbasis für alle gewählten Parteien.
Wäre dann doch irgendwie blöd gelaufen, wenn wegen eurer Passivität am Ende die Mathematik dafür sorgt, das sowas wie z.B. die NPD in den Bundestag einzieht! Wie das sein, kann könnt ihr gerne auch hier nachlesen: Klick!

Ich bin dann mal wählen…

Aug 21

markt ohne EthikManager haben keine teuflische Verschwörung gegen die Öffentlichkeit angezettelt. Die negativen sozialen Auswirkungen sind die logische Folge des verschärften Wettbewerbs um Kunden und Anleger.
Dieser Wettbewerb kann zur Folge haben, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, wo bestimmte Produkte günstiger hergestellt werden können, dass menschliche Arbeitskraft durch Computer und Software ersetzt wird, oder dass ein Unternehmen den Gewerkschaften den Kampf ansagt.

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Aug 11

Die Eroberung der Politik durch die Wirtschaft hat großen Einfluss darauf, wie die Öffentlichkeit die anstehenden politischen Fragen wahrnimmt. Eine der Aufgaben der Lobbyarbeit besteht darin, die überzeugende Logik des eigenen Standpunkts darzustellen. Dazu sind häufig Wirtschaftswissenschaftler, Politikexperten und Mathematiker erforderlich, sowie Wortschmiede, die in der Lage sind, beinahe jede Entscheidung als vernünftig zu verkaufen.

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Mrz 17

zeit zum umdenken leben in verzichtFreiheit von heute kommt in einer dichtbesiedelten Welt ohne ein Gegenüber nicht aus: Das ist heute nicht nur der Andersdenkende, sondern auch der anderswo oder erst künftig lebende Mensch, den man ungefragt in den eigenen Stoffwechsel einbindet. Auch die andersartigen Lebewesen, die vom eigenen Lebensstil betroffen sind, gehören dazu.
In diesem Sinn ist eine Marktwirtschaft, die in ihren Bilanzen Natur einen Eigenwert und Umweltschäden eine hohen Preis zumisst und die nicht vom beständigen Wachstum des Materialverbrauchs abhängig ist, viel freier als das, was bei selbsternannten “Liberalen” unter freier “Marktwirtschaft” verstanden wird.
Ein in diesem Sinn freiheitsliebender Mensch muss heute wild entschlossen sein, so zu leben, dass er keine Spur der Zerstörung hinterläst und sein Geld dazu dient, technologisch mit den Ökosystemen der Natur zu wachsen statt gegen sie.

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