Okt 09

Anleihen wurden vor mehreren hundert Jahren ins Leben gerufen, um Kriege zu finanzieren. Heute steuern Menschen wie der “King of Bonds” damit die Wirtschaft. Mit einem schier unfassbaren Handelsvolumen von 700 Milliarden US-Dollar sind Anleihen das mächstigste Instrument am Finanzmarkt. Eine faszinierende Reise in die Historie dieser Schuldverschreibung, die Rolle der deutschen Familie “Rothschilds” dabei und ein Vorgeschmack, warum Inflation so gefährlich gefürchtet ist:

» Weiterlesen »

Okt 08

Schon gewusst, dass unser ganzes Wachstum auf dem Prinzip der Schulden beruht? Und, dass Banken moderne Formen von Kredithaien sind? Dass es auch früher unter den Christen - wie heute übrigens noch unter Moslems - als Sünde galt, Zinsen zu nehmen? Oder dass es in Amerika völlig normal ist, private Insolvenz anzumelden - immer und immer wieder - und dass es ganze Mikrowirtschaften um die Betroffenen gibt? Nein? Dann wird’s aber Zeit:

» Weiterlesen »

Okt 05

…und wer glaubt bitte, dass es noch lange so weitergehen kann:

» Weiterlesen »

Sep 01

volker pispers freizeitpark langenfeldMir fehlen die Worte. Denn am Ende war ich sprachlos. Heute abend war er wieder in Bestform.
Andere sind dagegen flache Lachnummern, bei denen am Ende nichts weiter rumkommt, als eine Menge heißer Luft.
Volker Pispers ist so etwas wie ein moderner Prediger unter dem Deckmantel des Kabaratt, heute abend klarer wie nie mit einem schonungslosen, politischen Gesinnungsbekenntnis. Und der Spiegel den er hochhält, liefert die schärfsten Bilder. So scharf, dass dem ein oder anderen das Lachen im Halse stecken bleibt.
Und wenn ich der einzige bin, der klatscht, wenn Pispers geraderaus sagt, dass er seit 28 Jahren mit dem gleichen Programm durch die Lande zieht, liegt es vielleicht daran, dass ich noch zu denen zähle, die eine Chance sehen, etwas dagegen zu tun, dass ich nicht irgendwann auch vor der Wahl stehe, zum x-ten Mal über mich selbst zu lachen, oder das Lachen am Ende ganz bleiben zu lassen… oder mit den Worten von Eldridge Cleaver: Entweder du bist Teil der Lösung oder du bist Teil des Problems.

Jun 18

Heute abend geschaut: Capitalism - A Love Story. Ohne viele Worte: Michael ist der Beste. Oder kennt ihr sonst noch jemanden, der auf die Idee käme, die größte Bank Amerikas der Welt mit “Crime Scene”-Band zu umwickeln und seine Mitarbeiter aufzufordern, das Gebäude mit erhobenen Händen zu verlassen:

» Weiterlesen »

Mai 31

Mich wundert ja irgendwie, dass sich der homo sapiens status quo sich noch nicht an den Tropf gelegt und zweihundert Meter unter die Erde verbuddelt hat. Mit ehec soll er nun wohl erneut an seine mikroorganische Unzulänglichkeit erinnert werden und vor allem daran, dass nichts so sicher ist wie die Unsicherheit. Bis dass der Tod es entscheidet.
Bleibt nur die Frage: Lohnt es sich wirklich, DARAN zu glauben? Oder anders formuliert: Was ist gefährlicher? EHEC oder der böse böse Hai: » Weiterlesen »

Mai 20

Die einen sagen, das geht so gar nicht. Die anderen sagen, das ist doch gar nicht handelbar. Und tobe kriegt ‘nen Kotzkrampf. Wie auch jetzt wieder bei einer Stellenausschreibung der Deutschen Telekom, die einen Top-Project-Manager sucht, der das folgende Aufgabengebiet übernehmen soll:

» Weiterlesen »

Mai 05

Der Werbespot war ja noch ganz kess. Aber sonst wär es ja auch kein Werbespot. Heute lese ich im Ticker des Bundesamts für Statistik. Die Ankündigung für die große Haushaltsbefragung. Vor lauter Aufmerksamkeit für Mutternatur sind mir die Fehltritte von Vaterstaat offenbar durch die Lappen gegangen. Zensus 2011? 7,9 Mio Haushalte zufällig ausgewählt? Auskunftspflicht? Personenbezogene Daten? » Weiterlesen »

Mrz 01

Eigentlich geht’s uns doch gut. Vor allem dir und mir so. Also ich, der das hier schreibt und du, der das da liest. Denn wir haben Internet, sitzen wahrscheinlich vor einem eigenen Rechner in einer eigenen Wohnung mit genug Essen im Kühlschrank.
Sowas oder so ähnlich kann ich mir meist anhören, wenn ich die Notwendigkeit zur moralischen Revolution propagiere. Seltsam, da man doch aus dem Munde selbiger Personen nicht selten von trivialen Sorgen des kümmerlichen Alltagsdaseins vollgeschwallt wird. Die Arbeit zu öde, der Chef zu rücksichtslos, das Auto ständig kaputt, und am Ende auf jeden Fall immer zu wenig Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. » Weiterlesen »

Feb 21

…via Aggromigrant