Der Anschlag aus Oslo das Machwerk von Dschihadisten? Auch wenn ich bedauere, dass ZDF und Co 90% ihrer Inhalte vom Netz nehmen müssen, im Großen und Ganzen bleibt wohl am wichtigsten, dass wir unsere Nachrichten selbst machen recherchieren. Blogger-Kollege Stefan Niggemeier beobachtet und kommentiert, wie sich die Fuldaer Zeitung mit einem fulminanten Kommentar als journalistisch inkompetent outete: Feiges Journalistenpack!
Blogger-Kollege Thomas Frütel berichtet über ein Wordpress-Blogger-Treffen im UpH in Essen. Wusste gar nicht, dass es sowas auch in meinem näheren Umfeld gibt. Aber das kommt davon, wenn man nicht mal mehr schafft, die Links der eigenen Blogrolle abzuklappern. Schätze, ich habe einfach zu viele Feeds in meinem Reader. Naja, vielleicht schaffe ich’s ja zum nächsten Treffen am 26. Mai…
Puh, jetzt ist hier schon wieder einen Monat nichts passiert. Nein, mir geht es gut. Alles gesund und noch am Platz. Und Deutschland genauso kaputt wie gestern. Schreiben könnte ich genug. Aber auf einmal ist da so ein großes Fragezeichen. Wozu? Mein Ventil und Sprachrohr Nummer Eins verliert seinen Reiz. Zeit für Wandel. Wie es hier weiter geht? Ich weiß es noch nicht. Momentan passt mir mein eigenes Format hier nicht mehr. Vielleicht hilft eine Rückbesinnung. Manchmal scheint mir, bin ich abgedriftet. Weg von ernsthaften Texten, hin zu banalen Kurzanekdoten oder oberflächlicher Moniererei. Mit die besten meiner Texte finde ich nicht hier, sondern auf meinem alten Blog. Irgendwo in der Hektik des Alltags ging etwas verloren … was genau? Ich weiß es nicht. Aber entweder finde ich es wieder oder es geht hier nicht weiter.
Heute abend hatte ich ne Mail von Google im Kasten. Man wirft mir vor, in vielfältiger Weise gegen die Programmrichtlinien des Google-Programms “Adsense” zu verstoßen. So heißt es wörtlich:
Gemäß unseren Programmrichtlinien dürfen AdSense-Publisher keine
Google-Anzeigen auf Seiten mit nicht-jugendfreiem Content schalten. Neben Fotos und Videos, die nackte Körper oder sexuelle Aktivitäten zeigen, sind hier noch weitere Beispiele für inakzeptablem Inhalt:
Wenn ich gefragt werde, was Bloggen ist, nachdem mich jemand fragte, was meine Hobbys sind verdrehe ich NICHT etwa verächtlich die Augen und verweigere mich dem plötzlich entstandenen, kollossalen Berg an Erklärungsbedarf. Nein, ich versuche geduldig in möglichst wenigen, dafür präzisen Worten rüber zu bringen, was Blogger, Bloggen und ein Blog ist und warum alles, was dahinter steckt, so faszinierend ist. Und zum Dank blicke ich dann in 99,9% aller tragischen Fälle in apathisch verständnislose Augen, die mir sagen zu wollen scheinen: Tobe, du bist ein Geek!
- …Meinungsbildner
- …verblödete Schreiber
- …selbstbewusste Einzelgänger, die allergisch auf jede Form der Fremdbestimmung reagieren
- …wie Pitbulls
- …eine der größten Gefahren im Netz
- …rechtlich nicht besonders gefährdet
- …scheisse
- …die natürlichen Außenseiter
- …Individualisten
- …keine Journalisten
- …gekauft
- …kritikfähig
30 Tage sind vergangen und es ist Zeit, ein kurzes Resumee zu ziehen. Vor ziemlich genau einem Monat ging nämlich mein neues Mashup-Projekt unter amazon.battson.de online. Und heute ist es Zeit zu sagen: Goobye, Amazone…
Wer sich wunderte, dass ich eine ganze Zeit lang wieder mächtig Gas mit Bloggen gegeben habe nur in den letzten Tagen massiv nachzulassen, dem sei nun einer der Gründe hierfür erläutert. Zumindest für die neuerliche Artikelebbe.
Tobe hat mal wieder ein kleines Test-Projekt im WWW aufgesetzt. Die Sache iss zwar noch nicht ganz nach meinen Vorstellungen, sieht aber schon ganz präsentabel aus.
Wenn mich heute jemand fragt, ob ich mein Blog verkaufen würde, kann es nur eine Antwort geben: Nein. Mal davon ab, dass dieses Blog nicht annähernd genug Verbreitung besitzt, als dass sich jemand ernsthaft dafür interessieren würde, ist in meinen Augen ein mit persönlcihen Informationen oder Kommentaren gefülltes Blog ohne redaktionellen Charakter so ziemlich wertlos sobald es nicht mehr von derjenigen Person geführt wird, die für die von Lesern geschätzte Authentizität der Inhalte sorgt. Man stelle sich nur mal whudat ohne den MC, Lawblog ohne Udo oder Tobe ohne tobe vor. Viel bleibt da nicht mehr übrig. Und so kann ich die 47.000 die ein Hostinganbieter jetzt für Basicthinking ohne Robert hinblättern darf nur als riskantes PR-Investment werten… Viel Glück!


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