Zu später Sonntagsstund noch etwas ebay-Promo. Ich verkaufe eine originalverpackte Uhr von Rolex. Modell DeapSea. UPE 6.500 Euro.
Ich bin ja eigentlich kein Freund von ibood & Co. Viele der angepriesenen Schnäppchen sind eigentlich gar keine. Blindes Zugreifen nicht empfohlen, Orientierung bieten Preissuchmaschinen oder auch ebay. Aufgrund der geringen Ausbeute war es eher lästig als lohnend, die einzelnen Liveshopping Plattformen, die täglich mit neuen Angeboten aufwarten, einzeln abzugrasen.
Heute nutze ich regelmäßig das Portal von myliveshopping. Angebote diverser Anbieter sind hier auf einer Seite übersichtlich zusammengefasst, manchmal sogar gekennzeichnet mit dem Ersparnispotenzial gegenüber UVP oder Straßenpreis. Eine simple aber effektive Webseite, die langes Umhersurfen überflüssig macht.
Kino - dafür werden Filme gemacht. So wird man heutzutage kurz und knapp begrüßt. Kein 30-sekündiger Clip mehr in dem Mamma mit Balg Geburtstagsständchen vor den Knastmauern bringt, weil Papa wegen Raubkopiererei zur ganz besonderen Frischzellenkur - weil ohne Frisch - verdonnert wurde.
Über den Wahrheitsgehalt dieses Slogans lässt sich natürlich trefflich streiten. Schließlich nutzt der ein oder andere Chauvi einen herzerwärmenden Liebesstreifen auch gerne mal dazu, um auf dem kuscheligen Sofa vorm Flimmerkasten sein neuestes Datingopfer zum pseudoromantischen Austausch ungewollter Intimitäten zu bewegen.
Aber ob nun wahr oder nicht, er wirkt. Und zwar am stärksten in genau jenem Moment, in dem man mit einer absurden Brille auf der Nase von den neuesten Trailern sogenannter 3D-Produktionen in den Sitz gedrückt wird.
Wie 3D-Kino genau funktioniert kann man anderorts nachlesen - wie eindrucksvoll es funktioniert, konnte ich gestern im neuesten, hochgelobten Kassenschlager von James Cameron erleben.
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Vor ein paar Jahren veröffentlich auf diesem Weblog mal eine kurze Restaurantkritik über das Citro in Langenfeld. Damals fiel diese aufgrund sensationell schlechter Leistung aus der Küche alles andere als positiv aus. Mittlerweile frequenterer Besucher dieser zentral gelegenen Gaststätte möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, meinen Ersteindruck von damals revidierend zu ergänzen. Vor allem da der Artikel von damals immer mehr Besucher anzieht.
Ob Sofia und Theo allerdings bewusst ist, wessen Artikel auf Seite 1 bei Google da verlinkt ist, weiß ich nicht. Aber dennoch fühle ich jedes Mal, wenn ich ihre Gaststätte betrete, dass ich es ihnen schuldig bin, hier ein paar nettere Worte verlauten zu lassen. Schließlich ist ein gutes Image das EinUndAlles in der niemals einfachen Gastronomiebranche. Und darum hier nun eine ausführlichere Kritik - wie ich sie übrigens in nahezu inhaltsgleicher Form auch auf dem Meinungsportal ciao.de veröffentlicht habe…
Angeschlagen aus meinem Winterurlaub zurückgekehrt - der exportierte Husten hielt sich auch an der tunesischen Meeresluft hartnäckig - habe ich schon wieder eine Menge Blogmaterial. Allerdings bin ich noch nicht so recht wieder auf den Beinen und die Zeit rennt irgendwie auch davon. Daher an dieser Stelle erstmal nur noch ein eiliger Kauftipp für alle, denen das Christkind dieses Jahr nicht den neuesten Stand in Sachen TV-Technik beschert hat: Amazon bietet ein Komplett-Paket aus einem 46 Zoll 1080p-Fernseher (”Full-HD”), Blu-Ray-Player und fünf Blu-Ray-Filmen an. Das sonst nicht mitgelieferte aber benötigte HDMI-Kabel ist ebenfalls dabei. Das Ganze gibt’s für läppische 800 Euro. Wem für den Preis noch der notwendige Anker fehlt: Soviel habe ich vor ein paar Monaten noch allein für meinen kleineren 720p-TV bezahlt. Also nicht’s wie ran - denn wenn weg, dann weg: Samsung High-Definition Paket
Na, noch tun sie sich schwer, die Deutschen. Mit dem Lachen über sich selbst. Beziehungsweise über ihre Vergangenheit. Tabubrecher zum Thema Notionalsozialismus sind weiterhin Tabu, auch wenn der ein oder andere Kabarettist es immer wieder mal versucht. Und wenn es zunehmend wieder salonfähig wird, dass sich das ein oder andere zögerliche Lachen langsam von den hinteren Reihen seinen Weg nach vorne bahnt, haben wir das wahrscheinlich nicht wenig der Tatsache zu verdanken, dass sich überwiegend halbe oder ganze Ausländer an diesen heiklen Stoff heranwagen. Und sie scheinen auch weiterhin die Einzigen zu sein, denen man sowas überhaupt und offiziell erlauben möchte.
Noch sind hochauflösende Filme (1080p) auf sogenannten Blu-Ray-Discs teuer, genauso wie der zum Abspielen benötigte Player. Zumindest im Vergleich zu Produkten des noch gängigen DVD-Standards. Ein provokatives Sparangebot bietet nun Onlinehändler Amazon, der offenbar vor allem jene ansprechen möchte, die Geld eher locker sitzen haben, aber bisher einfach wegen des misslichen Preis-Leistungsverhältnisses auf den Invest in den neuen Quasi-Standard verzichtet haben. Es wird ein Blu-Ray-Player aus dem Hause LG im Wert von 140 Euro verschenkt. Der Haken: Es müssen dazu 15 Blu-Ray-Filme mit in den Warenkorb gelegt werden. Hier geht es zum Angebot >>> Klick!
Anders als schlechte Filme, finde ich, produzieren schlechte Bücher nicht dieses Gefühl der Zeitverschwendung. Auch finde ich sind schlechte Bücher leichter abzubrechen als schlechte Filme. Vielleicht auch weil man sich für einen Film gesondert Zeit nimmt, ihn einplant in das begrenzte Kontingent disponibler Freizeit nach Feierabend oder am Wochenende. Paradox eigentlich, da eine DVD immer einen überschaubaren Zeitrahmen von 90 bis 120 Minuten benötigt, während man mit Büchern in der Regel eindeutig länger zugange ist. Und diese geplante mentale Gemütsverfassung des Filmschauens führt nicht selten dazu, dass man selbst jenen Film bis zum bitteren Ende durchhält, der sich ein paar Minuten nach Beginn doch schon eher als Zeitverschwendung andeutet. Ganz einfach, weil man gar nicht wüsste, was man bei Abbruch mit der plötzlich freigewordenen Zeit anfangen sollte. Wie selten kommt einem da die Idee, hey, ich könnt doch einfach in meinem tollen Buch weiterlesen?
Neues Wochenende, neue Lesezeit. Heute morgen habe ich mich auf eines meiner Geburtstagsgeschenke gestürzt: “Es kommt nicht drauf an, wer du bist sondern wer du sein willst” ist eine pfiffig aufgemachte Anleitung zum persönlichen Erfolg. Langatmige Erläuterungen wissenschaftlicher Studien oder philosophischer Entdeckungsreisen wird man hier vergeblich suchen. Eher kurz und bündig, fast schon wie Handlungsaufforderungen lesen sich die trivialen bis tiefgründigen Einsichten, mit denen Autor Paul Arden vor allem eine Erkenntnis unter Einsatz seines Sammelsuriums aus dem Leben gegriffener Anekdoten provoziert: Veränderung kommt aus uns selbst heraus. Und das zu haben, was man gerne hätte, fängt damit an, es auch wirklich zu wollen.
Zum ersten Mal seit langem habe ich es wieder geschafft, mich einem Buch mit diszipliniert anhaltender Intensität zu widmen. Wobei man dazu sagen muss, dass ich als TV-frei aufwachsender Jugendlicher mal ein routinierter Bücherwurm war. Heutzutage kaufe ich mehr Bücher, die mich interessieren, als ich lesen kann. Schuld ist zum einen das unerschöpfliche Schnäppchen-Depot bei Jokers, wo es Mängelexemplare zu unausschlagbaren Preisen gibt, zum anderen ein neuerdings schier endlos anwachsender Hunger nach Wissen und die Suche nach den Antworten auf die vielen Fragen, die mir mein bescheiden geführtes Alltagsleben nicht zu bieten vermag. Wenngleich dieser Alltag es immer noch versteht, mir soviel der kostbaren Tageszeit zu rauben, dass nie genug Zeit zum Lesen bleibt. Aber das letzte Wochenende habe ich nun ganz bewusst und dabei letztenendes zutiefst genießerisch einem meiner neuen Sachbuchaquisen gewidmet:

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