Aug 26

steuererklärung 2008Geschafft. Und so schlimm war das erste Mal gar nicht. Nur viel zu schnell vorbei. Und weil’s so schön war, hab ich’s gleich nochmal gemacht. Ich meine natürlich meine Steuererklärung, was habt ihr denn gedacht.

Ursprünglich geplant, mich ganz locker bis November in die trockende Materie einzuarbeiten um dann gediegen zum Jahresende die Formulare abzuschicken, hat mir mein liebstes Finanzamt einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Die haben mir nämlich erstmal kurz vorm Urlaub ‘ne nette Mahnung geschickt. Für das Jahr 2009 wohlgemerkt!

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Aug 25

Man möchte nicht meinen, aber die Italiener sind schlimmer als die Chinesen. Kein Wunder, dass mich der Pizza-Bote anrufen musste, als er meine Klingel nicht fand - da hätte er lange suchen können:

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Jul 21

Jetzt anrufen und bewerben! Beim Aussteigerprogramm des Bundesamt für Verfassungsschutz. Für ein Leben nach dem Terror und vor den 72 Jungfrauen. Bombst du noch oder integrierst du dich schon?

Jul 21

Immer wieder werden Geschäftsführer von Swoopo, Luupo und Co in Interviews gefragt, ob sie da mit ihrem selbsternannten Entertainment Shopping nicht in Wahrheit Glücksspiel betreiben. Aber selbst wenn sich eine Gruppe Anonymer Luupoholiker in aller Öffentlichkeit outete, Realitätsverblender, die mit derartigen Geschäftsideen Geld machen wollen, würden stets und immer wieder aufs Neue und im festen Brustton schandhafter Überzeugung betonen: NEIN, wir betreiben kein Glücksspiel - alles legal, sogar der TÜV war da!
Was der Freistaat Bayern davon hält, macht ein überfälliges Gerichtsurteil deutlich, das Luupo nun postwendend den Betrieb untersagt. Nur eine Frage der Zeit, wann Swoopo folgt. Als Quasi-Initiator dieser Masche am Markt müsste der Münchener Anbieter eigentlich schon lange auf der Abschussliste stehen. Aber wer weiß schon, welche Ebenen der Regionalpolitik hier schon korrumpiert wurden - ihr kennt das ja mit den mafiaziösen Machenschaften der Casino-Branche…

Jul 11

Was für eine WM! Und ich war zum ersten Mal dabei. Also hier, vor der Mattscheibe - nicht in Afrika. Fußball-WM, habe ich nach dem ersten Deutschlandspiel festgestellt, ist ein wenig wie Geburtstagfeiern über mehrere Wochen hinweg. Großformatige Corporate Viewings während der Arbeitszeit, Mega Public-Viewings in spießigen Kleinstädten und jede Menge Gelegenheit, seine Freunde zum Grillen einzuladen. WM-Party nennt man das dann: Essen, Trinken, Labern und Fußball.
Fußball verbindet und bringt Menschen zusammen. Und das ist für mich so ziemlich das faszinierendste an der Fusi WM 2010 gewesen, wenn man mal von den gelegentlichen Glanzleistungen der deutschen Nationalelf absieht. Und natürlich Jogi Löw. Wie er mittendrin war bei seinen Jungs, die Emotion stets ins Gesicht geschrieben. Und wenn es mal besonders furchtbar wurde, sprang er auf fuchtelte mit den Armen und schrie mit steinerner Miene irgendetwas Unmotivierendes ins Feld. Und sagt mir nicht, euch hat er dann nicht auch - vielleicht nur für den Hauch einer Sekunde - an jemand anders erinnert:

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Jun 20

Neulich in der Tankstelle lief im Hintergrund das Radio. Der Typ vor mir an der Kasse fing plötzlich an zu lachen, als er die Scheine für seine Kippen über den Thresen schob. Die Verkäuferin schaute ihn fragend an. Er nickte Richtung Lautsprecher, schüttelte dann lachend den Kopf bevor er den Laden verließ. Die Lauscher nun selber konzentriert aufgespannt, erkannte ich was ihn belustigt hatte. Was auf den ersten Hörer klang wie Deutschlands Eurovision Hit, war in Wirklichkeit eine Parodie desselben. Mit einem cleveren, spaßigen Text passend zum WM-Fieber, möchte man glatt sagen, besser als das Original: Schland ooohooo Schland!

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Apr 23

Anrufbeantworter gehen an’s Telefon, wenn die Person, die man erreichen will, gerade nicht erreichbar ist. Das macht Sinn, weil man eine Nachricht hinterlassen kann. Umso geistreicher die Ansage, die uns auf der Arbeit gelegentlich bei einem unserer Großkunden begrüßt: » Weiterlesen »

Apr 19

logitech m215Zu den Anfängen von Windows erfanden Entwickler und Hardwarehersteller ein konsumentenfreundliches Konzept, das auch unversierten Nutzern die Installation neuer Peripherie erleichtern sollte. Unter dem Marketingbegriff Plug’n'Play wurde das Ganze verkauft und funktionierte in der Praxis meist eben gerade nicht so, wie es der Terminus erwarten ließ. Sauber umsetzbar wurde das sprichwörtliche Einstecken-und-loslegen erst irgendwann ab Generation XP. Satte 10 Jahre später. Zeit für einen neuen Namen für das alte Versprechen, dachte sich nun offenbar Hersteller Logitech:

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Mrz 24

…oder applest du schon?

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Mrz 15

swoopo arbeitsklimaDass Christian Tausend im Jahr 2007 seinen Schreibtisch bei Swoopo, vormals Telebid räumen durfte, wundert mich wenig. Schließlich schien seine Auffassung von Geschäftsführung darin zu bestehen, unliebsame Kritiker, die sich online äußerten, auf möglichst geldvernichtende Weise mundtot zu machen.
Aber dass Nachfolger Gunnar Piening, der immerhin begriffen hatte, dass die resultierende Negativ-Publicity nicht einfach auch nur Publicity ist, ebenfalls vor gar nicht so langer Zeit das sinkende Schiff verließ, muss urlaubsbedingt komplett an mir vorbeigegangen sein. » Weiterlesen »