Hier können Sie aber nicht bleiben - Mama! Da sind wieder die faulen Feiglinge - Hier ist’s halt scheiße für solche wie euch, hier ist Königstein - Sind das Penner oder Zecken? - …das ist hier oben zu etepetete für euch - …und warum klingelt ihr bei mir? - Hier hilft euch keiner. Bitte, bitte fahrt nach Frankfurt - und Sie müssen noch weiter um die Ecke. Wenn Sie hier gesehen werden, krieg ich Ärger - …deutscher Chef nich da. Arbeit bei Bank. Klingelt nächste Haus! - …die Hausherrin ist nicht hier, und ich darf nicht helfen.
Eine beeindruckende Geschichte auf den Spuren von Holzach und Keltner: Klick!
In Schleswig Holstein setzt ein eifriger Politiker zur Abwechslung mal seine Worte in die Tat um: Der Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert sorgt dafür, dass Unternehmen, die den Likebutton von Facebook integrieren Abmahnungen erhalten. Schon ist das Geschrei groß: Staatlicher Eingriff in die freie Marktwirtschaft! Bevormundung des Bürgers! Die Demokratie in Gefahr! Ich weiß gar nicht, was diese Echauffiererei soll.
Vielleicht fängt man einfach mal an, die richtigen Fragen zu stellen. Warum es z.B. keinen anderen Weg gibt, die Facebook-Skripte, die für den Like-Button benötigt werden, in ihrer “amerikanischen” Form zu verbieten. Und warum der Einsatz der Skripte im heutigen Zustand diktatorischer ist als ihr Verbot.
Schon gewusst, dass unser ganzes Wachstum auf dem Prinzip der Schulden beruht? Und, dass Banken moderne Formen von Kredithaien sind? Dass es auch früher unter den Christen - wie heute übrigens noch unter Moslems - als Sünde galt, Zinsen zu nehmen? Oder dass es in Amerika völlig normal ist, private Insolvenz anzumelden - immer und immer wieder - und dass es ganze Mikrowirtschaften um die Betroffenen gibt? Nein? Dann wird’s aber Zeit:
Uns geht es doch noch gut. So gut, dass wir über das Elend noch lachen können. Überhaupt ist Elend nur solange lustig, wie es nicht uns selber betrifft. Das ist das Traurige daran.
Das Wissen zu haben ist das Eine. Aber die Seite gewählt haben wir damit noch lange nicht. Teil der Lösung oder Teil des Problems? Volker Pispers vergleicht das mit einem Zug. Wir alle sitzen drin. Und wir - zumindest die wissenden Insider unter uns, die verschwörerisch aber im Alleinsein über systemübergreifende Umstürze phantasieren - sind uns bewusst, dass wir auf einen Abgrund zurasen. Alle Jahre mal tauschen wir den Zugführer aus… aber der ist ja auch nur da um den Zug zu führen… auf seinem festgeschriebenen Weg.
Wir könnten ihn anhalten den Zug, aber was tun wir? Der Abgrund kommt näher. In Amerika suchen nun die ersten die Bremse: Occupy Wall Street!
…und wer glaubt bitte, dass es noch lange so weitergehen kann:
Habt ihr auch so Angst vor dem Islam??! … Angst vor dem Islam… Angst vor dem Islam. 40 Millionen USD haben amerikanische Lobbyisten über einen Zeitraum von 10 Jahren in anti-islamische Propaganda gepumpt. Wundert es noch, wenn es in Deutschland bald heißt: der Moslem ist der neue Jude!
…. Link via Aggromigrant
Ich weiß nicht mehr, wann ich aufgehört habe, mich darüber aufzuregen, wenn meine Aktien abstürzen. Lange Zeit dachte ich ja noch, Finanzsysteme verhalten sich so logisch, wie sie anmuten. Was für ein Illusion. Was da passiert, egal ob Boom oder Crash hat ungefähr soviel mit logischem Menschenverstand zu tun wie ein Regentanz mit der Tatsache, dass es später irgendwann regnet. Wobei der esoterische Aspekt dieser Analogie hierbei wahrscheinlich noch die größte Gemeinsamkeit erklärt. Denn wenn eines im globalen Finanzcasino sicher ist, dann ist es die Tatsache, dass es zig multiplikative Faktoren gibt, die aus einer absurden Idee, die Booms oder Crashs entstehen lassen und daraus nicht bloß volatile Ausreißer in einer ansonsten stetig konstanten bis stagnierenden Wirtschaftsentwicklung machen. Aber davon keines so entscheidend wie Das Hordenphänomen.
Neukundengewinnung ist für nicht wenige Unternehmen ein schwieriges Unterfangen. Zielgruppen zu ermitteln ist teuer. Von ihrer Lokalisierung für streuverlustarme Direktmarketingmaßnahmen ganz zu schweigen. Anlass genug, für von der pleite bedrohte Unternehmen wie die seit Jahren Milliardenverluste einfahrende “Deutsche Bank”, sich besonders perfiden, halblegalen Methoden der Neukundenaquise zu bedienen. Anstatt zu hohen Kursen kontextaffine Adressen einzukaufen, bedient man sich eines viel billigeren simpleren Tricks: man zieht mithilfe seiner Bankautomaten einfach systematisch Kreditkarten von Fremdbankkunden ein um sie im nächsten Schritt abzuwerben. Und das funktioniert so:
Zwei Menschen haben sich entschieden, nach Buddha zu suchen…
Der eine behauptet, er wüsste wo Buddha ist und so machen sich die zwei auf den Weg…
Sie gehen in einen großen Park, treffen viele Leute, Tiere….nur den Buddha nicht…
Bis der eine Mensch die Stille bricht: “Du hast versprochen mir den Buddha zu zeigen, hier ist kein Buddha” sagt er entäuscht.
Die einen sagen, das geht so gar nicht. Die anderen sagen, das ist doch gar nicht handelbar. Und tobe kriegt ‘nen Kotzkrampf. Wie auch jetzt wieder bei einer Stellenausschreibung der Deutschen Telekom, die einen Top-Project-Manager sucht, der das folgende Aufgabengebiet übernehmen soll:

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