Aug 09

Neukundengewinnung ist für nicht wenige Unternehmen ein schwieriges Unterfangen. Zielgruppen zu ermitteln ist teuer. Von ihrer Lokalisierung für streuverlustarme Direktmarketingmaßnahmen ganz zu schweigen. Anlass genug, für von der pleite bedrohte Unternehmen wie die seit Jahren Milliardenverluste einfahrende “Deutsche Bank”, sich besonders perfiden, halblegalen Methoden der Neukundenaquise zu bedienen. Anstatt zu hohen Kursen kontextaffine Adressen einzukaufen, bedient man sich eines viel billigeren simpleren Tricks: man zieht mithilfe seiner Bankautomaten einfach systematisch Kreditkarten von Fremdbankkunden ein um sie im nächsten Schritt abzuwerben. Und das funktioniert so:

» Weiterlesen »

Jul 22

suche nach buddhaZwei Menschen haben sich entschieden, nach Buddha zu suchen…
Der eine behauptet, er wüsste wo Buddha ist und so machen sich die zwei auf den Weg…
Sie gehen in einen großen Park, treffen viele Leute, Tiere….nur den Buddha nicht…
Bis der eine Mensch die Stille bricht: “Du hast versprochen mir den Buddha zu zeigen, hier ist kein Buddha” sagt er entäuscht.

» Weiterlesen »

Mai 20

Die einen sagen, das geht so gar nicht. Die anderen sagen, das ist doch gar nicht handelbar. Und tobe kriegt ‘nen Kotzkrampf. Wie auch jetzt wieder bei einer Stellenausschreibung der Deutschen Telekom, die einen Top-Project-Manager sucht, der das folgende Aufgabengebiet übernehmen soll:

» Weiterlesen »

Mai 13

Freitag der 13.? Ich persönlich bin ja gut aus dem Bett, auf die Straße und zur Arbeit gekommen. Überhaupt was soll der Aberglaube?! Es gibt keine schlechten Tage, es gibt nur schöne Tage und weniger schöne Tage. Und das egal ob Freitag der 13. ist.
Für Rolf Schälike ist heute einer dieser weniger schönen Tage. Ein Mann, den ich für sein Rückgrat bewundere und der heute mittag für fünf Tage hinter Gitter wandert. Weswegen? Weil er sich weigert, 500 Euro Bußgeld zu zahlen. Nicht, dass er keine 500 Euro entbehren könnte, aber es geht um’s Prinzip. Und für Schälike damit um Protest. » Weiterlesen »

Mai 05

Der Werbespot war ja noch ganz kess. Aber sonst wär es ja auch kein Werbespot. Heute lese ich im Ticker des Bundesamts für Statistik. Die Ankündigung für die große Haushaltsbefragung. Vor lauter Aufmerksamkeit für Mutternatur sind mir die Fehltritte von Vaterstaat offenbar durch die Lappen gegangen. Zensus 2011? 7,9 Mio Haushalte zufällig ausgewählt? Auskunftspflicht? Personenbezogene Daten? » Weiterlesen »

Apr 06

Parkhäuser werden üblicherweise dort gebaut, wo viele Menschen auf wenig Fläche zusammentreffen, z.B. an Einkaufszentren, Kinos oder Flughäfen. Diese Parkhäuser sind dann üblicherweise dafür da, dass die vielen Menschen alle ihr Auto abstellen können, wenn sie einkaufen, Film schauen oder verreisen wollen.
Verständlich wäre demnach auch, dass die jeweiligen Parkhausbetreiber es nicht so gerne sehen, wenn andere, die eigentlich was ganz anderes wollen, als shoppen, fernsehen oder verreisen, diese Parkplätze in Anspruch nehmen.
Nicht so in München, wie ich nun im Rahmen einer Recherche nach günstigen Wochenendparkplatzmöglichkeiten erfahren habe. » Weiterlesen »

Mrz 28

Unterhaltsame Dinge sind erfolgreich. Und erfolgreiche Dinge setzen sich durch. Und wie unterhaltsam das selbsternannte “Entertainment Shopping” made by Swoopo (vormals Telebid) wirklich ist, lässt sich daran ablesen, wie nachhaltig es sich durchgesetzt hat. Nämlich so sehr, dass man nun Insolvenzantrag einreichen musste.
Wurde auch Zeit. Und dass es solange gedauert hat, kann ich mir nur nur dadurch zu erklären, dass die Investoren, die jahrelang Millionen in dieses am Rande der Illegalität bewegenden Auktionskonzept gepumpt haben, mindestens genauso getäuscht wurden wie die Teilnehmer, die bis zu dem Moment, wo sich ihr Konto praktisch wie von selbst leerräumte, noch gutgläubig dachten, sie nähmen an allem anderen teil, nur nicht an einem geschickt getarnten Glücksspiel.
Doch doch, sehr unterhaltsam. Zumindest der Niedergang der Entertainment Shopping AG (vormals Sofina).
R.I.P., the world is a better place without you!

Mrz 17

Der Wecker hatte versagt und ein Kater ließ grüßen. Dass ich neulich nicht den halben Bürotag verschlief, verdankte ich einem seltsamen Geräusch, das so klang als würde sich ein Heißluftballon durch unsere Siedlung schiffen. Ein Blick auf die Straße brachte Klarheit. Draußen waren zwei Herren von der Verkehrsbehörde für Straßenmalerei. Sie wollten vor der gegenüberliegenden Schule die sicherheitsgewährleistenden Straßenmarkierungen erneuern. Dass es in der Nacht geregnet hatte, störte die beiden Pinselhelden hierbei wenig. Sicherheit geht doch immer vor… zu jeder Zeit und um jedem Preis. Und wenn wir dafür die Flammenwerfer auspacken müssen:

» Weiterlesen »

Feb 21

…via Aggromigrant

Jan 18

…oder hetzt du schon? Ein elektronischer Kettenbrief schneite gestern in meine Mailbox. Er handelt von den Echauffierungen einer beherzten Patriotin über das Verbot an Stuttgarter Schulen die Grußfloskel “Grüß Gott” zu verwenden. Aus Rücksicht gegenüber unseren muslimischen Mitschülern. Dass man sich irgendwo heutzutage noch mit steifen Traditionsfloskeln wie “Grüß Gott” begrüßt, kann man sich ja so gerade noch vorstellen. Aber spätestens die Behauptung, dass es in Stuttgart Volksschulen gibt, die benanntes Verbot ausgesprochen haben könnten, sollten selbst die Gutgläubigsten unter den Hoax-Opfern zum Stutzen bringen. Ganz einfach, deshalb weil Volksschulen in Deutschland schon in den 70ern flächendeckend abgeschafft waren.
» Weiterlesen »