Nov 20

cafe langenfeld kritikMannomann, muss Scheitern Spaß machen. Neulich seit langem mal wieder im Café New York gewesen, mit Kollegen in der Mittagspause. Wenn es sich auch um die wahrscheinlich ohnehin eher dürftiger besuchte Mittagszeit handelte, man bekommt den Eindruck, als verblasse auch allgemein so langsam der initiale Hip-Faktor und damit verbundene Hype von Jung und Alt um’s Sehen und Gesehen Werden. Ohne eine Mittagskarte bieten zu können, war die Lokalität nur zu einem Bruchteil gefüllt, und entsprechend nur mit einer Mindestbesetzung an Personal bestückt. Die obligatorische Wartezeit auf Bedienung, Getränke und Speisen scheint zum Konzept zu gehören, auch wenn diese mittags für Berufstätige alles andere als praktikabel ist.

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Sep 27

hammer event rücktritt berichtMich haut es aus den Socken… Der absolute Hammer, was “Hammer Events” so zustande bringt. Und nein, ich rede nicht von der gebuchten Fahrt im Lamborghini Sportwagen der Superlative! Die ist nämlich nun gänzlich gestorben, dank der Hammer-Organisation bei Deutschlands größtem Erlebnis-Veranstalter.
Am Tag der Entscheidung noch bei Hammer-Wetter voller Vorfreude zum Ort des Geschehens gepilgert, wurde der letzte Funke Hoffnung, den wir nach über zwei Jahren Warterei noch am Leben erhalten konnten, allzu schnell ausgelöscht. Erklärt hatte man uns dann später, die doppelt und dreifache Überbuchung unserer Zeitslots, die konsequenterweise zur totalen Überforderung des betroffenen Fahrzeuginstruktors geführt hatten, seien Folge eines unglücklichen Softwarefehlers gewesen. Soso, ein Softwarefehler! Das erklärt natürlich auch, warum niemand aus dem Hammer Events-Büro am Tag des Verbrechens für den Instruktor erreichbar war und warum jetzt die Abwicklung meines Vertragsrücktritts so lange dauert.
Wer sich selbst zum Größten kürt, sollte immerhin die Größe besitzen zu erkennen, wann er überfordert ist und umgehend dafür sorgen, dass er groß genug wird, um fortan gar nicht erst in die Situation zu kommen, überfordert zu sein. Und nach Überforderung stinkt es zum Himmel, wenn die Dinge selbst nach Einschaltung des Geschäftsführers nicht vernünftig geregelt werden. Und so bleibt am Ende leider nur ein Fazit für Hammer-Events: Hammer? ja! Hammer peinlich!

Sep 15

europcar illegale gps ortungEs sah schon damals nicht koscher aus, was Europcar in Langenfeld sich vor gut zwei Jahren bei mir und meiner Autoanmietung geleistet hatte. Und dass ich bis heute keine Stellungnahme aus der Hamburger Zentrale zu diesem betrügerisch anmutendem Geschäftsgebaren habe, ist für mich anhaltendes Indiz dafür, dass die Zentrale mindestens billigend in Kauf nimmt, dass Kunden von den lokalen Niederlassungen systematisch ausgenommen werden.

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Sep 09

test restaurant am katzberg langenfeld kritikJeder macht Fehler. Fehler sind menschlich. Und Dienstleister, die den ein oder anderen Fehler machen, sind nicht automatisch schlechte Dienstleister. Von daher hätte das Restaurant Heaven’s, mit dem wir unseren Abteilungsausflug am Golfplatz Langenfeld am Freitag vor einer Woche abrundeten, hier eigentlich keinerlei Erwähnung verdient. Hier mal ein Getränk vergessen, dort mal ein falsches gebracht. Alles im Bereich des normalen Tragik-Spektrums hiesiger Bewirtungskultur. Auch wenn die ein oder andere Speise bei gut und gerne 12 Personen nicht ganz den Vorstellungen seines Konsumenten entsprach, ist dies nicht zwangsläufig einen Blogeintrag wert. Vor allem wenn die Gastronomie das Anstandsprinzip verinnerlich hat, den Schaden mit dem ein oder anderen Freigetränk zu kompensieren.

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Aug 18

bijou kritik test deniz inhaberwechselJedes mal wenn ich bei gutem Wetter die Poserstraße durch die Langenfelder Innenstadt rolle, sehe ich gestapelte Menschenmassen auf der Außenterasse des Café New York. Und vor gar nicht so langer Zeit dachte ich noch: das wird sich legen. Jetzt ist es noch neu und hip, und es geht darum, zu sehen und gesehen zu werden. Und irgendwann wird sich Langenfeld daran gewöhnt haben. An dieses stilfrei eingerichtete Irgendwas zwischen Extrablatt-Pendant und Schickimicki-Bar mit pseudo-amerikanischer Küche. Nur eine Frage der Zeit, bis sich das Publikum wieder gleichmäßiger verteilt und die Altbekannten ihr Gleichgewicht wiederfinden.
Doch so sehr ich’s mir wünschte, muss ich heute mit Bedauern sagen: es wird alles anders kommen! Zumindest für das Bijou, das seit seinem Betreiberwechsel kontinuierlich und darüberhinaus auch noch zunehmend entäuscht.

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Jun 04

ausrottung ukraine wm verschwörungHunde sind tolle Tiere, keine Frage… so als Haustier. Nicht so nett, wenn die in freier Natur einen auf Karnickelzucht machen. Apropos Hunde, Natur und Karnickelzucht: am wenigsten verstehe ich jetzt gerade aber dann auch grundsätzlich, was denn nun die Euro2012 mit Hunden zu tun haben soll. Vor allem nicht mit toten.
Und doch wird man vornehmlich auf Facebook zugekleistert mit Fotomontagen für Protestaufrufe. Angeblich schläftert man in der Ukraine momentan haufenweise dieser Freiläufer ein. So, what? Und vor allem: what’s the news?

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Jun 02

hammer events erlebnisgeschenke test bericht lambo fahren520 PS, die bis zu 510 NM entfalten und einen in vier Sekunden aus dem Stand auf 100km/h katapultieren. Schluss ist bei dem mit einem fünf Liter V10-Motor bestückten Lamborghini Gallardo erst bei knapp 90 Metern pro Sekunde… Hammer, oder? Könnte man meinen… aber noch viel krasser, quasi Doppel Hammer hoch 10, ist die Tatsache, dass “Hammer Events” es bis heute – über zwei Jahre nach Gutscheinkauf – nur geschafft hat Hammer-Spannung zu erzeugen, Hammer-Geduld abzufordern und Hammer-Frust zu generieren.
Nun soll auch der im Herbst letzten Jahres fixierte Termin am kommenden Samstag kurzfristig ins Wasser fallen, aus “organisatorischen Gründen”… Na, schönen Dank auch!

Mai 17

So grottig wie der gleichnamige Film sind auch sonst die gängigen Klischees zum Jahr “2012″, beziehungsweise was danach passieren wird. Oder nicht passieren wird? Denn alle Welt spricht vom Weltuntergang. Von wegen Maya und Hochkultur, ein Kalendar geht zu Ende. Aber wie sagte schon der amerikanische Soziologe Robert Staughton Lynd: Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat:

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Mai 09

…die zu dem Eindruck verleiten könnten, dass ich in einem Haus voller Spießer wohne. Ein Auszug (!) aus unserer neuen Hausordnung:

  • In den Räumen und Anlagen des Gemeinschaftseigentums kann das Spielen von Kindern nicht gestattet werden.
  • Gegenseitige Rücksichtnahme ist vor allem geboten, bei der Benutzung von Rundfunk- und Fernsehgeräten sowie Musikinstrumenten.
  • Die der Gemeinschaft zur Verfügung stehenden Kellerbereiche dürfen nicht als Abstellplatz für alte Möbel bzw. Gerümpel oder ähnlichem dienen. Teppiche, Kleider, Putzlappen, usw dürfen nicht auf Treppen, Fluren, Balkonen oder aus dem Fenster ausgeklopft oder ausgeschüttelt werden, weil dies zu Belästigungen anderer Bewohner und Verschmutzungen am gemeinschaftlichem Eigentum – vor allem an Fassaden und Wänden – führt.
  • Im Treppenhaus dürfen keine Bilder aufgehängt werden und keine Blumentöpfe aufgehängt und keine Blumentöpfe abgestellt werden.
  • Die Reinigung der Balkone ist so vorzunehmen, dass überschüssiges Wasser über die hierfür vorgesehenen Abflüsse entsorgt wird.
  • Das Anbringen von Markisen, Sonnenblenden an Balkonen und Terrasssen bedarf der Zustimmung des Verwalters.
  • Auf die Einheitlichkeit von Farbe, Form und Gestalt solcher festen Sonnenschutzeinrichtungen ist zu achten.
  • Tiier haltung kann nicht ausgeschlossen werden, sie bedarf jedoch im Einzelfall der Zustimmung des Verwalters.
  • Die Haltung von von Reptilien, Schlangen, Spinnen, Skorpionen, Kampfhunden etc ist untersagt.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass das Füttern jeglicher Vogelarten und Wild- sowie Fremdtiere in der Anlage verboten ist.
Jan 17

glasperlenspiel faredsMusiker sein, das ist schon ein hartes Los heutzutage… fast so schwer wie Anwalt. Gibt’s ja schließlich beides zuhauf, das eine unliebsamer als das andere. Doppelt schlimm wird’s wenn die beiden im Suff dann auch noch zusammenfinden um ihre hochtrabenden Geistesblitze in einem perfiden Joint-Venture zu kanalisieren. Das Ergebnis darf man dann aus geschätzten 30 Millionen Briefkästen Deutschlands rauspuhlen: Abmahnungen vom Fließband. Schade nur, dass Abmahnfabriken nicht einmal wirklich Arbeitsplätze schaffen, sonst gäbe es wenigstens noch eine gute Seite an der Geschichte.

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