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	<title>tobe or not to be &#187; tobe or not to be :: mein Blog :: dein Forum</title>
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	<description>ist denn Deutschland schon verloren?</description>
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		<title>Feuer?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 22:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man nimmt es kaum wahr, aber es hat sich was ver&#228;ndert. Wie widersinnig w&#252;rde es auch sein, vermisste man das, was einen st&#246;rt, in dem Moment, da es nicht mehr da ist. Es ist der Rauch, der auf einmal weg ist und uns in hiesigen Restaurants und Clubs wieder tief durchatmen l&#228;sst. Und auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="rauchverbot 2013" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/05/feuer.jpg" width="147" height="109" />Man nimmt es kaum wahr, aber es hat sich was ver&#228;ndert. Wie widersinnig w&#252;rde es auch sein, vermisste man das, was einen st&#246;rt, in dem Moment, da es nicht mehr da ist. Es ist der Rauch, der auf einmal weg ist und uns in hiesigen Restaurants und Clubs wieder tief durchatmen l&#228;sst. Und auch die Natur frohlockt vermutlich: keine unn&#246;tigen Waschvorg&#228;nge verrauchter Klamotten mehr in der Abwasserbilanz.<br />
Und mir als &#252;berzeugtem Gelegenheitsraucher bleibt nur eines zu sagen: Danke! Danke f&#252;r dieses &#252;berf&#228;llige Verbot der interhumanen Umweltverpestung!</p>
<p><span id="more-1146"></span>
<p>Denn ich bin OpferOpfer. OpferOpfer, weil die noch viel gr&#246;&#223;eren Opfer die Raucher selbst sind. Bemitleidenswerte Menschen mit einer destruktiven Sucht, die sie nicht selten abstreiten mit den Worten es handele sich um eine bewusste Entscheidung f&#252;r einen oralen Genuss, auf den sie nicht mehr verzichten m&#246;chten.  Aber wie sagte schon ein bekannter Kabarettist: Der Raucher raucht, um sich so zu f&#252;hlen, wie ein Nichtraucher die ganze Zeit.<br />
Glaubhaft sind in diesem Zusammenhang die Begriffe &#8220;freie Entscheidung&#8221; und &#8220;Genuss&#8221; wenn &#252;berhaupt nur aus dem Munde eines echten Gelegenheitsrauchers, der als eine Art bonvivanter Grenzg&#228;nger sich von den Zw&#228;ngen dieser Droge und den Einfl&#252;ssen des subtil perfiden Marketings der Tabakindustrielobby freisprechen kann.<br />
Raucher sind nicht nur abh&#228;ngig, sondern besitzen auch eine coinh&#228;rente Haltung der R&#252;cksichtslosigkeit gegen&#252;ber Nichtrauchern, nicht selten versteckt hinter einer bewusst nach au&#223;en gekehrten Pseudotoleranz, v&#246;llig unwissend der Tatsache, dass sie mit dem resultierenden Verhalten damit zu Opfert&#228;tern werden.<br />
Das betroffene Opferopfer ist machtlos, weil es dort auf Schutz angewiesen ist, wo es selber sich nicht sch&#252;tzen kann. Man sagt zwar, viele Dinge regele der Markt. Rauchen ist ein Thema, um das sich der Markt einen verqualmten Dreck schert. Und wo M&#228;rkte nicht funktionieren, war schon immer der Staat gefragt, was &#252;brigens mit diktatorischer Bevormundung genau so viel zu tun hat wie rim mit blow wenn&#8217;s um jobs geht. Dabei spricht der Staat nicht nur f&#252;r die immernoch eine Mehrheit ausmachende Menge suchtfreier, wohlgemerkt lobbyfreier Nichtraucher sondern auch im Sinne &#252;bergreifenden Allgemeinwohls.<br />
Und dass mittlerweile auch die Raucher dankbarer werden, dass man ihnen immer mehr Anreize bietet, sich ihrer Sucht zu stellen, merkt man nicht zuletzt daran, dass es in Deutschland mehr Zustimmung f&#252;r das neue Rauchverbot gibt als Nichtraucher.<br />
Und so kann das Fazit f&#252;r alle nikotinen Restresistenzler nur eines lauten: Das Rauchverbot, so oft und vehement verschrien als Einschr&#228;nkung des Rechts auf freie Entfaltung der eigenen Pers&#246;nlichkeit, sollte vielmehr als zus&#228;tzliche Motivation verstanden werden, aus der eigenen suchtgegebenen Abh&#228;ngigkeit heraus- und in ein befreites Leben zur&#252;ck zu finden.<br />
Denn es w&#228;re paradox und h&#246;chst sinnfrei, nach einer Freiheit zu streben, die in Wahrheit genau das Gegenteil ist.</p>
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		<title>Freiheit im Anthropoz&#228;n</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 12:09:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Freiheit von heute kommt in einer dichtbesiedelten Welt ohne ein Gegen&#252;ber nicht aus: Das ist heute nicht nur der Andersdenkende, sondern auch der anderswo oder erst k&#252;nftig lebende Mensch, den man ungefragt in den eigenen Stoffwechsel einbindet. Auch die andersartigen Lebewesen, die vom eigenen Lebensstil betroffen sind, geh&#246;ren dazu.
In diesem Sinn ist eine Marktwirtschaft, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img alt="zeit zum umdenken leben in verzicht" align="right" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2013/03/leben_im_exzess.gif" width="172" height="130" />Freiheit von heute kommt in einer dichtbesiedelten Welt ohne ein Gegen&#252;ber nicht aus: Das ist heute nicht nur der Andersdenkende, sondern auch der anderswo oder erst k&#252;nftig lebende Mensch, den man ungefragt in den eigenen Stoffwechsel einbindet. Auch die andersartigen Lebewesen, die vom eigenen Lebensstil betroffen sind, geh&#246;ren dazu.<br />
In diesem Sinn ist eine Marktwirtschaft, die in ihren Bilanzen Natur einen Eigenwert und Umweltsch&#228;den eine hohen Preis zumisst und die nicht vom best&#228;ndigen Wachstum des Materialverbrauchs abh&#228;ngig ist, viel freier als das, was bei selbsternannten &#8220;Liberalen&#8221; unter freier &#8220;Marktwirtschaft&#8221; verstanden wird.<br />
 Ein in diesem Sinn freiheitsliebender Mensch muss heute wild entschlossen sein, so zu leben, dass er keine Spur der Zerst&#246;rung hinterl&#228;st und sein Geld dazu dient, technologisch mit den &#214;kosystemen der Natur zu wachsen statt gegen sie.</em></p>
<p><span id="more-1143"></span>
<p><em>Dieser neue Freiheitsdrang g&#228;rt allerdings erst noch: Er wird indirekt sp&#252;rbar in den Pathologien des westlichen Lebensstils wie Diabetes, Depressionen, &#220;bergewicht und Burn-out, in den sporadischen Wellen von medialer Errregung &#252;ber Klimawandel und von Spendenbereitschaft bei humanit&#228;ren Katastrophen, in der generellen Offenheit f&#252;r umweltfreundliche Produkte bevor die wahrgenommenen Zw&#228;nge des Alltags wieder zuschlagen.<br />
Das Unwohlsein in einem Lebensstil, der den Einzelnen bis zur &#220;berforderung beschleunigt und statt Wohlstand Materialumsatz erzeugt, w&#228;chst trotz der vielf&#228;ltigen medialen M&#246;glichkeiten, es zu ersticken.</p>
<p>Wann &#228;ndert sich das Leben nicht von wenigen, sondern von Hunderten Millionen Menschen sp&#252;rbar, wie bei den vorangegangenen Sch&#252;ben von Modernisierung? Wann beginnt der Ausbruch aus Denkschemen der Negativprognosen, denen zufolge schon besiegelt ist, dass Kohlendioxidemissionen, Naturverbrauch, Fleischkonsum bis 2020, 2030, 2040, 2050 um sounso viele Prozent &#8220;zunehmen werden&#8221;, wie es meist hei&#223;t, statt: &#8220;zunehmen k&#246;nnten, falls die Menschen nicht von ihrer Freiheit Gebrauch machen, es anders zu tun&#8221;?<br />
F&#252;r die Freiheit, es anders kommen zu lassen, ist noch Zeit. Schon das urspr&#252;ngliche Modell der &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221;, das Donella und Deannis Meadows Anfang der 70er Jahrer am Massachusetts Institute of Technology entwickelt haben, sah eine krisenhafte Wende erst ab dem Jahr 2020 vor. Bis dahin sieht alles so aus, als w&#228;ren die Probleme l&#246;sbar. F&#252;r Prognosen wie den IPCC-Bereicht steht nun eine millionenfach gr&#246;&#223;ere Modellierkraft zur Verf&#252;gung als Meadows sie hatte. Sie f&#252;hrt zu einem &#228;hnlichen Zeithorizont: Immer st&#228;rker werden die verschiedenen &#8220;Umweltprobleme&#8221; zusammenwirken, sich verst&#228;rken, zu neuen Ph&#228;nomenen f&#252;hren und schlie&#223;lich mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit in einem gef&#228;hrlichen Modus des Anthropoz&#228;ns m&#252;nden.</em></p>
<p><em>Die B&#252;rger der Industriel&#228;nder stehen vor der Wahl: Entweder sie f&#252;hren die Exzesse wieter an. Oder sie gehen den kreativeren Weg: zu einer Kultur gem&#228;&#223;igten Verbrauchs und exzessiver Forschung. Er ist anstregender, aber ungleich lohnender. Er f&#252;hrt in eine schlankere, besonnere Gesellschaft mit neuen Rhythmen, neuen Wohlstandsquellen, neuen Technologien. Ein f&#252;hrender Automanager sagte &#252;ber die Effizienzstrategie seines Unternehmens: &#8220;Wir verdienen, indem wir verzichten&#8221;. Das k&#246;nnte das Motto einer neuen &#214;konomie werden.</em></p>
<p align="right"><strong>~ aus &#8220;<a title="Zerst&#246;ren oder gestalten buch zitat" href="http://www.ebook.de/de/product/11023296/christian_schwaegerl_menschenzeit.html" target="_blank">Menschenzeit</a>&#8221; von Christian Schw&#228;gerl</strong></p>
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		<title>Ziel erreicht</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Dec 2012 19:03:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Gesch&#228;ft mit der Angst ist voll aufgegangen. Die Nation zittert. Beinahe ein Madrid in Bonn? Das will keiner. Zeit f&#252;r Politiker zu fordern, was &#252;berfl&#252;ssig ist. Das Volk ist dankbar, Hauptsache man hat das Gef&#252;hl, es wird &#252;berhaupt etwas getan. Infratest dimap befragt eine selbstredend repr&#228;sentative Stichprobe der Bev&#246;lkerung und schafft die Basis f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="big brother deutschland" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2012/12/ueberwachung.jpg" width="166" height="112" />Das Gesch&#228;ft mit der Angst ist voll aufgegangen. Die Nation zittert. Beinahe <a title="false flag fake terror anschlag" href="http://tobe.battson.de/2012/dschihad-in-bonn/" target="_blank">ein Madrid in Bonn</a>? Das will keiner. Zeit f&#252;r Politiker zu fordern, was &#252;berfl&#252;ssig ist. Das Volk ist dankbar, Hauptsache man hat das Gef&#252;hl, es wird &#252;berhaupt etwas getan. Infratest dimap befragt eine selbstredend repr&#228;sentative Stichprobe der Bev&#246;lkerung und schafft die Basis f&#252;r den n&#228;chsten Schritt zur totalen &#220;berwachung: 81 Prozent der Befragten sprechen sich f&#252;r eine Ausweitung von BigBrother aus. Ich kaufe am besten schonmal Aktien der f&#252;hrenden CCTV-Hersteller&#8230;</p>
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		<title>Verloren: Die Ethik der &#214;konomie</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 22:10:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute schlie&#223;t die Mainstream-&#214;konomie jede Relevanz der Ethik aus, und zwar aufgrund einer falschen Auslegung von Adam Smith. Tats&#228;chlich hat die &#214;konomie Bernard Mandevilles&#8217; Denksystem entwickelt, das Smith ablehnte. Die &#214;konomie ist keine Moralphilosophie mehr, sondern nur eine mathematisch-allokative Wissenschaft. Meiner Ansicht nach h&#228;tte sie Letzteres entwicklen m&#252;ssen, ohne Ersteres zu vernachl&#228;ssigen. Wenn sie den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Heute schlie&#223;t die Mainstream-&#214;konomie jede Relevanz der Ethik aus, und zwar aufgrund einer falschen Auslegung von Adam Smith. Tats&#228;chlich hat die &#214;konomie Bernard Mandevilles&#8217; Denksystem entwickelt, das Smith ablehnte. Die &#214;konomie ist keine Moralphilosophie mehr, sondern nur eine mathematisch-allokative Wissenschaft. Meiner Ansicht nach h&#228;tte sie Letzteres entwicklen m&#252;ssen, ohne Ersteres zu vernachl&#228;ssigen. Wenn sie den ethischen Fragen weiter genauso viel geistige Energie gewidmet h&#228;tte, w&#228;ren wohl manche der &#8220;Sackgassen-Fragen&#8221;, die in der &#214;konomie (insbesondere in der philosophischen) auftauchen, klarer. Die &#214;konomie hat sich generell erstaunlich wenig mit den ethischen Wissenschaften ausgetauscht, aus denen sie hervorgegangen ist.</em></p>
<p align="right"><strong>~ &#8220;</strong><a title="Die &#214;konomie von Gut und B&#246;se" href="http://www.amazon.de/Die-%C3%96konomie-von-Gut-B%C3%B6se/dp/3446428232/nullsoft-21" target="_blank"><strong>Blasphemische Gedanken</strong></a><strong>&#8221; von Tomas Sedlacek</strong></p>
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		<title>Besser sein</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Dec 2012 19:26:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ihr nennt es Demokratie. Habt das Gef&#252;hl ihr habt Einfluss auf irgendwas. Dabei geht ihr nicht mal w&#228;hlen. Wen wundert, dass niemand mehr repr&#228;sentiert. Au&#223;er sich selbst. Niemand will repr&#228;sentiert werden. Mittlerweile reicht es, sich selbst zu repr&#228;sentieren. In uferloser Bed&#252;rfnisbefriedigung durch Konsum. Charakterlose Politik mit profillosen Parteien sind das Resultat. Ich bin satt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr nennt es Demokratie. Habt das Gef&#252;hl ihr habt Einfluss auf irgendwas. Dabei geht ihr nicht mal w&#228;hlen. Wen wundert, dass niemand mehr repr&#228;sentiert. Au&#223;er sich selbst. Niemand will repr&#228;sentiert werden. Mittlerweile reicht es, sich selbst zu repr&#228;sentieren. In uferloser Bed&#252;rfnisbefriedigung durch Konsum. Charakterlose Politik mit profillosen Parteien sind das Resultat. Ich bin satt von so wenig Einfluss. <a title="was ist demokratie definition" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie" target="_blank">Demokratie</a> als &#8220;ein politisches System, bei dem das Volk eine wesentliche mitbestimmende Funktion einnimmt&#8221;, erfordert M&#252;ndigkeit und Wissen. Ihr glaubt zu wissen, ohne zu wissen, dass ihr nur glaubt. Sicherer ist, nichts zu glauben. Mit den Worten von <a title="kurt tucholsky was ist wahrheit the newsroom" href="http://zitat-bibliothek.de/index.php/endgultige-wahrheit">Kurt Tucholsky</a>: <em>Ich glaube jedem, der die Wahrheit sucht. Ich glaube keinem, der sie gefunden hat</em>.</p>
<p><span id="more-1091"></span>
<p>Aus der Feder von Adam Sorkin, Drehbuchautor von &#8220;The Social Network&#8221;, kommt nun eine Serie, die jeden tief ber&#252;hren wird, der alte Ideale wieder ausgegraben sehen will&#8230; nicht nur f&#252;r Amerika. F&#252;r eine Menschheit, die sich in ihrem Wesen verloren hat. Die nicht mehr weiss, was Wachstum wirklich heisst, weil sie nicht mehr reflektiert, warum sie &#252;berhaupt wachsen will. &#8220;The Newsroom&#8221; ist ein zeitgeistliches Statement und zugleich k&#252;nstlerischer Aufschrei f&#252;r eine bessere Welt, der an den Menschen appelliert, besser zu sein&#8230; statt mehr zu besitzen. Und dabei geht es nur um die Nachrichten:</p>
<p align="center"><iframe height="315" src="http://www.youtube.com/embed/wC8ovJYAU3U" frameborder="0" width="560" allowfullscreen=""></iframe></p>
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		<title>Twitterst du nur&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2012 17:44:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8230;oder verdummst du schon?
Bei allem Loblied auf die Errungenschaften des digitalen Zeitalters, nat&#252;rlich ist naheliegend, dass es auch Schattenseiten gibt. Aber wer h&#228;tte gedacht, dass diese so tiefgreifend sind?! Zum Beispiel im Bereich der Sprachkompetenz: Professor Dr. Gerhard Wolf von der Universit&#228;t Bayreuth hat eine Umfrage an 135 deutschen geisteswissenschaftlichen Fakult&#228;ten in 62 deutschen Universit&#228;ten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img alt="einfluss neue medien auf intellekt" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2012/11/volksverdummung.gif" width="225" height="161" />&#8230;oder verdummst du schon?</em><br />
Bei allem Loblied auf die Errungenschaften des digitalen Zeitalters, nat&#252;rlich ist naheliegend, dass es auch Schattenseiten gibt. Aber wer h&#228;tte gedacht, dass diese so tiefgreifend sind?! Zum Beispiel im Bereich der Sprachkompetenz: <a title="umfrage wolf bildungsniveau deutschen hochschulen" href="http://www.focus.de/wissen/mensch/campus/hochschulen-professoren-beklagen-sinkendes-niveau_aid_786153.html" target="_blank">Professor Dr. Gerhard Wolf</a> von der Universit&#228;t Bayreuth hat eine Umfrage an 135 deutschen geisteswissenschaftlichen Fakult&#228;ten in 62 deutschen Universit&#228;ten durchgef&#252;hrt. Neulich im Wartezimmer beim Arzt bin ich im <a title="online umfrage interview wolf" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-88861729.html" target="_blank">&#8220;Der Spiegel&#8221; (Ausgabe 40)</a> &#252;ber einige seiner Ergebnisse erschrickt:</p>
<p><span id="more-1090"></span>
<ul>
<li><em>Eine wachsende Gruppe von Studierenden ist den Anforderungen des gew&#228;hlten Studiengangs intellektuell nicht gewachsen.</em></li>
<li><em>Die mangelnde Studierf&#228;higkeit zeigt sich vor allem in der stark unterentwickelten F&#228;higkeit, kompetent und souver&#228;n mit der deutschen Sprache umzugehen.</em></li>
<li><em>Konjunktive verschwinden aus den schriftlichen Arbeiten ebenso wie zunehmend alle Zeitformen jenseits des Pr&#228;sens.</em></li>
<li><em>Der aktive Wortschaft schrumpft auf wenige hundert Ausdr&#252;cke, die penetrant wiederholt werden.</em></li>
<li><em>Das Wagnis, ein komplettes Satzbaugef&#252;ge zu bilden, endet regelm&#228;&#223;ig in peinlichen Niederlagen.</em></li>
<li><em>Verstehendes Lesen ist eine Kunst, die kaum einer eine/r unserer Erstsemestler beherrscht.</em></li>
<li><em>In Geistes- und Kulturwissenschaften erscheinen Studierende, die kaum einen syntaktisch und grammatikalisch richtigen Satz produzieren k&#246;nnen.</em></li>
</ul>
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		<title>Wenn &#214;konomie sich verl&#228;uft&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 18:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[insider]]></category>
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		<description><![CDATA[Es scheint also zwei Wege zu geben, beim Konsum gl&#252;cklich zu sein: ihn st&#228;ndig h&#246;herzuschrauben oder uns bewusst zu werden, dass wir genug haben. Das Einzige, woran bei uns wirklich ein Mangel besteht, ist der Mangel selbst.
 Wenn &#214;konomie ihr Ziel verliert, bleibt uns nur noch eins: Wachstum &#8211; ein Wachstum, das nichts kennt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es scheint also zwei Wege zu geben, beim Konsum gl&#252;cklich zu sein: ihn st&#228;ndig h&#246;herzuschrauben oder uns bewusst zu werden, dass wir genug haben. Das Einzige, woran bei uns wirklich ein Mangel besteht, ist der Mangel selbst.<br />
 Wenn &#214;konomie ihr Ziel verliert, bleibt uns nur noch eins: Wachstum &#8211; ein Wachstum, das nichts kennt als sich selbst, da es kein Ziel als Ma&#223;stab hat. So ein Wachstum ist durch ein Gef&#252;hl der Ziellosigkeit mit Sinnlosigkeit und Heimatlosigkeit verbunden. Auf ein Ziel zuzulaufen ist etwas anderes, als um des Laufens willen zu laufen. Wenn wir um des Laufens selbst willen laufen, laufen wir im Kreis, und dagegen ist nichts einzuwenden; wir d&#252;rfen uns dann allerdings nicht wundern, dass wir &#8220;nirgendwo hingelaufen&#8221; sind.</em></p>
<p align="right"><strong>~ aus &#8220;<a title="&#246;konomie ohne mangel ist sinnlos" href="http://www.amazon.de/Die-&#214;konomie-von-Gut-B&#246;se/dp/3446428232/nullsoft-21" target="_blank">Die &#214;konomie von Gut und B&#246;se</a>&#8221; von Tomas Sedlacek</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Evolution und andere L&#252;gen</title>
		<link>http://tobe.battson.de/2012/evolution-und-andere-luegen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 17:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
				<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[politisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war neulich bei einem schmackhaften Abendessen in einem gem&#252;tlichen M&#252;nchener Café, dass ich auf die Rolle der Schule in unserer heutigen Gesellschaft zu sprechen kam. Schule im klassischen Sinne ist obsolet. Zu diesem Schluss ist man gezwungen zu kommen, wenn man sich die heutigen Formen von Wissensspeicher und deren Zug&#228;nglichkeit anschaut. Wenn die Vermittlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="evolutionsl&#252;ge menschheitsgeschichte hinterfragt" align="left" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2012/11/evolution.png" width="161" height="87" />Es war neulich bei einem schmackhaften Abendessen in einem gem&#252;tlichen M&#252;nchener Café, dass ich auf die Rolle der Schule in unserer heutigen Gesellschaft zu sprechen kam. Schule im klassischen Sinne ist obsolet. Zu diesem Schluss ist man gezwungen zu kommen, wenn man sich die heutigen Formen von Wissensspeicher und deren Zug&#228;nglichkeit anschaut. Wenn die Vermittlung von Faktenwissen die Funktion von Schule sein soll oder sollte, um damit jedermann sein Recht auf Bildung zu erf&#252;llen, dann macht es genau so lange Sinn, wie B&#252;cher nicht f&#252;r jedermann erschwinglich sind und Bibliotheken nicht f&#252;r jedermann erreichbar und/oder zug&#228;nglich. Sp&#228;testens das Internet aber hat Wissenstransfer sozial und global revolutioniert. Neben einer Menge anderer Dinge versteht sich &#8211; so k&#246;nnen wir, dem aktuellem Smartphonetrend sei Dank, gerade die zunehmende, allumf&#228;ngliche Verlagerung des Alltags ins Internet beobachten. </p>
<p><span id="more-1085"></span>
<p>Mehr als nur ein wenig kurios mutet es da an, dass sich eine Institution von ihrem Wesen her keinen Zentimeter an dieses neue Zeitalter angepasst hat, rein inhaltlich betrachtet. Wir brauchen die Schule, das steht au&#223;er Frage &#8211; heute, glaube ich, sogar mehr denn je. Aber wir brauchen eine Schule, die uns die Werkzeuge lehrt und nicht das Material. Methodik statt &#8220;Fakten&#8221;. In der Schule von heute sollte es mehr darum gehen, dass man lernt wie man lernt, als darum, dass man Inhalte lernt, von denen jemand meint, dass man sie lernen m&#252;sste. <br />
Ein R&#252;ckblick in meine Schulzeit l&#228;sst mich dagegen nicht nur nachdenklich werden, sondern zugleich erschrecken. Mit welcher Selbstverst&#228;ndlichkeit und ohne Selbstzweifel hier Inhalte vermittelt wurden, die auf allem anderen als einer soliden Faktenbasis fu&#223;en, kann ich derzeit am anschaulichsten am Beispiel des Biologieunterrichts vorf&#252;hren: Die zum Zeitpunkt g&#228;ngige wissenschaftliche Ansicht zum Thema unserer Menschheitsgeschichte wurde derart dogmatisch in meinem Kopf verankert, dass ich bis k&#252;rzlich nicht einmal auf die Idee kam, irgend etwas davon kritisch zu hinterfragen.<br />
Wie kann es dazu kommen, dass wir soetwas wie die &#8220;Evolutionstheorie&#8221; als gegeben hinnehmen, obwohl schon sein Name ein Mindestma&#223; an Skepsis und Zweifel wecken m&#252;sste?!<br />
Setzt es nicht voraus, dass schlichtweg verschwiegen wurde, dass die Realit&#228;t im Hinblick auf die empirische Faktenlagen ganz anders aussieht. Diese selektive Auswahl von Teilwissen und dem damit verbundenen Ausblenden von komplement&#228;r existierendem Teilwissen kommt dem ziemlich nahe, was <a title="b&#252;cher von h.j. zillmer wissenschaft hinterfragen" href="http://www.amazon.de/gp/search?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;index=books&amp;keywords=hans%20joachim%20zillmer&amp;linkCode=ur2&amp;tag=nullsoft-21" target="_blank">Hans-Joachim Zillmer</a> als &#8220;Wissensfilter&#8221; bezeichnet:</p>
<p><em>In der Wissenschaft existiert ein Wissensfilter, der unwillkommenes Material aussiebt. Diese Wissensfilterung wird bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts betrieben und dauert bis heute an. Der Lehrmeinung widersprechende Funde werden abgelehnt, ohne dass eine sorgf&#228;ltige &#220;berpr&#252;fung des Befundmaterials geschieht. Hat im wissenschaftlichen Establishment (Science Community) erst einmal das Ger&#252;cht die Runde gemacht, dass ein spezieller Fund unseri&#246;s sei, gen&#252;gt dies den meisten Wissenschaftlern, um sich nicht mehr mit dem angezweifelten Material zu besch&#228;ftigen. Ein Mantel des Schweigens wird dann dar&#252;ber ausgebreitet. Neu heranwachsende Wissenschaftler wissen dann auch nichts mehr von der Existenz kontroverser oder sogar der herrschenden Theorie krass wiedersprechender Funde und glauben selbst, ja sind felsenfest davon &#252;berzeugt, dass sie vom univers&#228;ren Wissenschaftsbetrieb umfassend und allwissend ausgebildet wurden.</em></p>
<p>Wohlgemerkt beschreibt Zillmer hiermit in seinem Buch &#8220;<a title="hans joachim zillmer die evolutionsl&#252;ge neandertaler" href="http://www.amazon.de/Evolutionsl%C3%BCge-Neandertaler-andere-F%C3%A4lschungen-Menschheitsgeschichte/dp/3784430260/nullsoft-21" target="_blank">Die Evolutionsl&#252;ge</a>&#8221; ein Ph&#228;nomen innerhalb der Wissenschaftlichen Gemeinschaft, nicht des Schulsystems. Dass dort allerdings dieselben Verhaltensmuster zu beobachten sind, w&#228;hrend der Mindestanspruch zumindest die Vermittlung einer gesunden Skepsis im Hinblick auf solch hypothetischen Inhalten sein w&#252;rde, legt den Schluss nahe, dass Schule letztlich nur als ein verl&#228;ngerter Arm der Wissenschaft dient&#8230; oder &#8211; um noch einen Schritt weiter zu denken &#8211; als das Sprachrohr dessen, dem die Wissenschaft als Arm dient.<br />
Vor dem Hintergrund, dass es wenig braucht, die heutige Obsoleszenz von Schule in seiner klassisch geglaubten Rolle zu erkennen, h&#228;tten wir auch direkt die Antwort auf die Frage, warum sich Schule bis heute nicht ge&#228;ndert hat. Ihre Rolle ist mittlerweile &#8211; oder war es vielleicht schon immer &#8211; eine andere als die origin&#228;r geglaubte. Und wenn &#8220;Wissenschaft&#8221; und Schule im Auftrag eines wie auch immer organisierten und politisch motivierten Establishment systematisch bestimmte &#8220;Fakten&#8221; und Denkmuster m&#246;glichst fr&#252;h in den K&#246;pfen einer Gesellschaft zu etablieren versucht, kommen wir leider auch nicht umhin, das Wissen mit dem wir aufgewachsen sind, als das zu enttarnen was es wirklich ist: Propaganda.</p>
<p>Bleibt die Frage, wer davon profitiert, dass Wissen nicht wirklich vermehrt und fragw&#252;rdiges Wissen nicht hinterfragt wird. Das h&#246;here Ziel kann wohl kaum die Existenzsicherung einzelner Wissenschaftler sein, deren Ruf auf dem Spiel steht, wenn ihre Erkenntnisse auf den Pr&#252;fstand kommen. Zu verzahnt, zu allumfassend und zu weitreichend ist die instanz&#252;bergreifende Ad-Absurdumf&#252;hrung des wisssenschaftlichen Apparates und seiner Methoden. Ist nicht viel naheliegender, dass hier bestimmte Weltbilder geformt werden, die uns so ma&#223;geblich beeinflussen, dass wir automatisch zu bestimmten Verhaltensweisen tendieren und bestimmte Verhaltsweisen vernachl&#228;ssigen. Die Raffinesse kommt zutage, wenn man sich vor Augen f&#252;hrt, wie wenig Skepsis wir aus Schule &#8211; sp&#228;ter vielleicht auch Studium &#8211; ins Leben nehmen. Tats&#228;chlich vertrauen wir den Lehren und Theorien, mit denen wir aufgewachsen sind, n&#228;mlich derart blind, dass wir ein Scheitern der Praxis aus Sicht der Theorie in den wenigsten F&#228;llen auf ein m&#246;gliche Hinf&#228;lligkeit dieser Theorie zur&#252;ckf&#252;hren. Viel lieber suchen wir den Fehler in der Praxis, genauer: die Stelle, an der die Praxis versagt hat, sich an die Theorie zu halten.</p>
<p>In der gegenw&#228;rtigen Situation globalen Scheiterns ist es nicht nur dringend an der Zeit, alte Konzepte und Weltbilder auf den Pr&#252;fstand zu stellen, sondern zu hinterfragen, wer f&#252;r die systematische Konservierung dieser Konzepte und Weltbilder verantwortlich ist und mit welchem Motiv. In der Antwort auf diese Fragen liegt die Befreiung aus den Fesseln der Vergangenheit als Grundvoraussetzung f&#252;r die Schaffung eines Bildungssystems, das kein anderes Ziel verfolgt als uns in der Zug&#228;nglichmachung von Wissen und dem skeptischen Umgang damit zu schulen.</p>
<p>Erst dann folgt auch die Chance, aus dem Teufelskreis der Fehler auszubrechen, die wir immer wieder begehen, obwohl uns die Vergangenheit bereits eines Besseren belehrt haben sollte. Die Chance f&#252;r wahrhaftigen Fortschritt, ein Fortschritt f&#252;r die Menschheit, f&#252;r alle Menschen.</p>
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		<title>Wachstumszwang</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 19:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sabbatgebot vermittelt die Botschaft, dass der Zweck der Sch&#246;pfung nicht einfach nur das Erschaffen war, sondern dass sie ein Ziel hatte. Der Prozess war schlicht ein Prozess, kein Zweck. Die Sch&#246;pfung erfolgte, damit wir in ihr Ruhe finden k&#246;nnen, Stolz auf das Volbrachte, Freude. Der Sinn alles Erschaffenen, der H&#246;hepunkt, liegt nicht in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img alt="wachstum um jeden preis ohne sinn" align="right" src="http://tobe.battson.de/wp-content/uploads/2012/10/wachstumsfluch.gif" width="182" height="135" />Das Sabbatgebot vermittelt die Botschaft, dass der Zweck der Sch&#246;pfung nicht einfach nur das Erschaffen war, sondern dass sie ein Ziel hatte. Der Prozess war schlicht ein Prozess, kein Zweck. Die Sch&#246;pfung erfolgte, damit wir in ihr Ruhe finden k&#246;nnen, Stolz auf das Volbrachte, Freude. Der Sinn alles Erschaffenen, der H&#246;hepunkt, liegt nicht in der n&#228;chsten Sch&#246;pfung sondern darin, dass wir uns inmitten von all dem, was wir miterschaffen haben, ausruhen. In die Sprache der &#214;konomie &#252;bersetzt hei&#223;t das: Der Sinn des Nutzens ist nicht, ihn st&#228;ndig zu vergr&#246;&#223;ern, sondern sich zwischen den vorhandenen Gewinnen auszuruhen.</em></p>
<p><span id="more-1079"></span><iframe style="WIDTH: 120px; HEIGHT: 240px; MARGIN-RIGHT: 5px" marginheight="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;npa=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=nullsoft-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=tf_til&amp;asins=3446428232" frameborder="0" marginwidth="0" scrolling="no" align="left"></iframe> </p>
<p><em>Weshalb lernen wir, die Ertr&#228;ge st&#228;ndig zu steigern, aber nicht, sie zu erkennen, uns ihrer bewusst zu werden und sie zu genie&#223;en?<br />
Diese Dimension ist aus der modernen &#214;konomie verschwunden. Die &#246;konomischen Anstengungen haben kein Ziel, an dem wir ruhen k&#246;nnten. Heute kennen wir Wachstum nur um seiner selbst willen; wenn unser Unternehmen oder unser Land bl&#252;ht, ist das kein Grund f&#252;r Ruhe, sondern f&#252;r eine noch gr&#246;&#223;ere und bessere Leistung. Wenn wir heute &#252;berhaupt an Ruhe glauben, dann aus anderen Gr&#252;nden. Es handelt sich um die Ruhe einer stark beanspruchten Maschine, die Ruhe der Schwachen und derjenigen, die das Tempo nicht mitgehen k&#246;nnen. Da ist es kein Wunder, dass das Wort &#8220;Ruhe&#8221; heute so selten benutzt wird &#8211; es hat eine beinahe absch&#228;tzige Bedeutung angenommen &#8211; wir sagen: &#8220;Ich brauche mal eine Pause&#8221; oder &#8220;einen freien Tag&#8221;. Interessant ist auch, dass Tage, an denen wir uns nicht abzuplagen brauchen, mit einem Wort verbunden sind, dass Leere bedeutet. &#8220;Vacation&#8221; im Englischen, &#8220;les vacances&#8221; im Franz&#246;sischen, &#8220;die Freizeit&#8221; im Deutschen bedeuten offene Zeit, freie Zeit aber auch leere Zeit. Als w&#252;rde es sich um etwas Hohles handeln&#8230;</em></p>
<p><em>Als ich k&#252;rzlich einen meiner Freunde traf, fagte ich ihn, was er mache, wie man das eben im Gespr&#228;ch so tut. Er antwortete mit einem L&#228;cheln: &#8220;Nichts. Ich bin mit allem fertig.&#8221; Dabei ist er kein Million&#228;r, besitzt keine Reicht&#252;mer. Das ist mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Unsere ganze Gesch&#228;ftigkeit und Hetze, die Wirtschaft unserer Zivilisation, hat kein Ziel, an dem wir ruhen k&#246;nnten. Wann sagen wir: &#8220;Ich bin mit allem fertig&#8221;?</em></p>
<p align="right"><strong>~ aus: &#8220;Die &#214;konomie von Gut &amp; B&#246;se&#8221; von Tomas Sedlacek</strong></p>
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		<title>Fortschritt in uns</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2012 10:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tobe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer die Menschen behandelt, wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie behandelt, wie sie sein k&#246;nnten, macht sie besser.
~ Johann Wolfgang von Goethe
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer die Menschen behandelt, wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie behandelt, wie sie sein k&#246;nnten, macht sie besser.</p>
<p align="right"><em><strong>~ Johann Wolfgang von Goethe</strong></em></p>
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